OpenAI geht in die medizinische Versorgung. Das Unternehmen hat am Donnerstag eine speziell für Kliniker entwickelte Version seines Chatbots vorgestellt. ChatGPT for Healthcare soll ab sofort an führenden US-Krankenhäusern zum Einsatz kommen. Mehr als 40 Millionen Menschen nutzen das Tool bereits täglich für Gesundheitsfragen – jetzt will OpenAI auch die Ärzteschaft erobern.
Die neue Produktlinie basiert auf GPT-5-Modellen, die gezielt für den medizinischen Einsatz trainiert wurden. OpenAI ließ die Systeme von Ärzten testen und anhand von Benchmarks wie HealthBench und GDPval evaluieren. Die Tools sollen HIPAA-konform arbeiten und Verschlüsselung auf Kundenseite unterstützen. Damit will das Unternehmen sensible Patientendaten schützen.
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Namhafte Krankenhäuser steigen ein
Die Liste der Partner liest sich wie das Who-is-Who der US-Gesundheitsbranche: AdventHealth, HCA Healthcare, Boston Children’s Hospital, Cedars-Sinai und Stanford Medicine Children’s Health haben bereits mit der Integration der Technologie begonnen. Die Modelle greifen auf wissenschaftliche Studien, Gesundheitsleitlinien und klinische Standards zurück. Quellenangaben sollen die Überprüfbarkeit gewährleisten.
Über die OpenAI-API können Krankenhäuser das System in bestehende Infrastrukturen einbinden. Das Ziel: Administrative Aufgaben reduzieren und den klinischen Alltag effizienter gestalten. Eine Umfrage der American Medical Association zeigt, dass etwa 66 Prozent der Ärzte bis 2025 KI in ihrer Arbeit einsetzen werden – ein deutlicher Anstieg gegenüber 2023.
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Schattenseite der KI-Euphorie
Doch während OpenAI expandiert, kämpft die Branche mit den Risiken ihrer Technologie. Character.AI, ein Konkurrent mit Google-Beteiligung, hat sich außergerichtlich mit einer Mutter geeinigt, deren Sohn nach Interaktionen mit einem Chatbot Suizid beging. Die New York Times berichtete über die Einigung. Auch OpenAI sieht sich in den USA mit Klagen konfrontiert, die dem Unternehmen eine Mitschuld am Tod mehrerer Jugendlicher vorwerfen.
Chatbots erfreuen sich besonders bei jungen Nutzern großer Beliebtheit. Viele fühlen sich von den KI-Systemen besser verstanden als von Freunden oder Familie. Diese parasozialen Beziehungen bergen erhebliche Gefahren, die nun vor Gericht verhandelt werden. Während OpenAI mit der Healthcare-Sparte neue Umsatzquellen erschließt, bleibt die Frage nach der Verantwortung für die Technologie unbeantwortet.
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