Der KI-Boom treibt Tech-Aktien seit Monaten in schwindelerregende Höhen – doch am Freitag zeigte sich die Kehrseite der Euphorie. Oracle, einer der großen Profiteure des KI-Wahns, geriet ins Schleudern und verlor deutlich. Die zentrale Frage: Handelt es sich nur um eine gesunde Korrektur oder kippt die Stimmung gegen die teuren KI-Investitionen?
Tech-Rallye zeigt Ermüdungserscheinungen
Oracle wurde von einer breiten Verkaufswelle im Technologiesektor erfasst, die insbesondere KI- und Halbleiterwerte traf. Der Nasdaq Composite fiel spürbar, da Anleger nach der monatelangen Rallye Gewinne mitnahmen und die Nachhaltigkeit der hohen Bewertungen im KI-Sektor hinterfragten. Für Oracle kamen zu diesen allgemeinen Marktsorgen noch unternehmensspezifische Bedenken hinzu.
Die Aktie durchbrach wichtige technische Unterstützungsmarken, was auf eine mögliche Trendwende hindeutet. Besonders beunruhigend für Anleger: Insider verkauften in den letzten sechs Monaten massiv eigene Aktien – 42 Verkäufe standen nur zwei Käufen gegenüber. Diese Aktivität nährt die Skepsis gegenüber der aktuellen Bewertung.
Hohe Kosten treiben die Verunsicherung
Während das Management die langfristigen Wachstumschancen durch große Cloud-Verträge und die Nachfrage nach KI-Infrastruktur betont, fokussiert der Markt derzeit auf die Schattenseiten. Die enormen Investitionskosten für den Ausbau der Rechenzentren bei gleichzeitigen Stellenstreichungen in der Cloud-Sparte sorgen für Verunsicherung.
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Der jüngste Rücksetzer steht in starkem Kontrast zur außergewöhnlichen Performance der Vor-monate: Seit April hatte Oracle rund 120 Prozent zugelegt und Ende Juli ein Allzeithoch erreicht. Der August brachte jedoch eine deutliche Trendwende mit Verlusten von etwa 13 Prozent.
Alles hängt an den Quartalszahlen
Die nächsten Quartalszahlen um den 8. September werden zur Richtungsentscheidung für die Oracle-Aktie. Anleger erwarten klare Signale, ob sich das starke Cloud-Wachstum fortsetzt und wie sich die milliardenschweren KI-Investitionen auf die Profitabilität auswirken.
Die technische Situation bleibt angespannt nach dem Bruch wichtiger Unterstützungsniveaus. Die Volatilität dürfte hoch bleiben, bis die Zahlen Klarheit über die weitere Geschäftsentwicklung bringen. Die Kernfrage wird sein: Können die erhofften Umsätze aus den Cloud-Verträgen die hohen Investitionskosten rechtfertigen – oder muss Oracle einen Dämpfer hinnehmen?
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