Orsted macht bei seinen Milliardenprojekten in der Nord- und Ostsee Tempo. In dieser Woche erreichte der dänische Windriese wichtige technische Meilensteine in Großbritannien und Polen.
Netzanschluss für Hornsea 3 geglückt
Beim Projekt Hornsea 3 vor der britischen Küste gelang am Montag ein entscheidender Schritt. Techniker zogen das erste Exportkabel an den Strand von Norfolk. Damit steht die erste physische Verbindung zwischen dem Windpark und dem britischen Stromnetz.
Nach der Fertigstellung soll Hornsea 3 der weltweit größte Offshore-Windpark sein. Die Anlage wird genug Strom für über drei Millionen Haushalte liefern. Das Projekt bleibt ein zentraler Pfeiler für die operativen Ziele des Konzerns bis 2027.
Baustart in der polnischen Ostsee
Parallel dazu starteten die Arbeiten am Fundament für Baltica 2. Gemeinsam mit dem Partner PGE installiert Orsted dort insgesamt 111 Monopiles. Der Park soll eine Kapazität von 1,5 Gigawatt erreichen.
Das Management präsentierte diese Fortschritte am Dienstag auf einer Investorenkonferenz in London. Die Stimmung ist nach einem starken ersten Quartal zuversichtlich. Das operative Ergebnis belief sich in den ersten drei Monaten auf 9,5 Milliarden Kronen.
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Fokus auf operative Ziele
Vor allem die Offshore-Stromproduktion kletterte im Jahresvergleich um 27 Prozent. Neue Projekte wie Borkum Riffgrund 3 trugen maßgeblich zu diesem Wachstum bei. Dennoch gab die Aktie am Dienstag in Kopenhagen leicht nach.
Für das Gesamtjahr 2026 peilt der Vorstand ein EBITDA von über 28 Milliarden Kronen an. Die Investitionen sollen sich auf bis zu 55 Milliarden Kronen belaufen. In Taiwan und den USA stehen weitere Inbetriebnahmen kurz bevor.
Im dritten Quartal 2026 erwartet der Markt die Fertigstellung der Parks in Taiwan. Diese globalen Fortschritte untermauern den Expansionskurs des Weltmarktführers.
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