Oxford Lane Capital hat ein schwaches Quartal vorgelegt. Der Nettoinventarwert je Aktie fiel auf 10,56 Dollar, nach 15,51 Dollar im Vorquartal. Das ist ein harter Rückgang und zeigt, wie empfindlich das Portfolio auf Marktbewegungen reagiert.
Unter dem Strich meldete das Unternehmen zwar einen GAAP-Nettoanlageertrag von 54,5 Millionen Dollar oder 0,56 Dollar je Aktie. Der bereinigte Kernwert lag bei 1,03 Dollar je Aktie. Den Kurs hat das nicht gestützt. Die Aktie schloss am Freitag bei 9,63 Dollar und liegt damit seit Jahresbeginn gut 36 Prozent im Minus.
Belastung durch Bewertungseffekte
Der Hauptgrund für den Rückgang beim NAV waren nicht operative Verluste im engeren Sinn, sondern unrealisierte Buchverluste von 381,4 Millionen Dollar. Genau das macht die Aktie von Oxford Lane schwer kalkulierbar. Das Geschäftsmodell lebt von laufenden Erträgen und Ausschüttungen, aber die Bilanz reagiert stark auf Schwankungen im Marktwert der Anlagen.
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Auch technisch bleibt das Bild schwach. Die Aktie notiert klar unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 13,56 Dollar und rund 53 Prozent unter dem Hoch von 20,07 Dollar aus dem Mai 2025. Vom Tief bei 8,15 Dollar hat sich der Titel zwar etwas erholt, aber von Entspannung kann keine Rede sein.
Dividende bleibt hoch
Trotz des Drucks auf den NAV hält Oxford Lane an der monatlichen Dividende von 0,20 Dollar je Aktie fest. Die Auszahlung soll bis ins dritte Quartal 2026 laufen. Auf Basis des aktuellen Kurses ergibt sich damit eine annualisierte Rendite von rund 24,92 Prozent.
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Das klingt attraktiv. Es hat aber einen Preis: Die Ausschüttung steht neben der starken NAV-Schwankung und der hohen Kursvolatilität. Genau dieser Mix prägt die Bewertung der Aktie seit Monaten.
Markt bleibt gespalten
Im Markt kommt das Papier weiter auf gemischte Reaktionen. Rund die Hälfte der aktuellen Analystenstimmen lautet auf Kauf. Mehr ist daraus derzeit nicht zu lesen. Die Spanne zwischen laufender Ausschüttung und instabilem Substanzwert bleibt der zentrale Punkt.
Für die nächsten Wochen rückt damit vor allem die Frage nach der Stabilität des NAV in den Fokus. Solange sich die Bewertung der Anlagen so stark bewegt, dürfte die hohe Dividende eher als Renditeanker denn als Signal für Ruhe wirken.
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