Palantir wächst rasant im US-Markt. Die Aktie spiegelt dieses fundamentale Tempo aktuell kaum wider. Ein starker Ausblick des Netzwerkausrüsters Cisco bringt nun frischen Wind in den gesamten KI-Sektor. Davon profitiert auch der Datenanalyst.
Operatives Rekordquartal
Das erste Quartal 2026 lieferte historische Bestmarken. Palantir steigerte den Umsatz um 85 Prozent auf rund 1,6 Milliarden US-Dollar. Besonders das US-Geschäft boomt. Hier kletterten die kommerziellen Erlöse um 133 Prozent. Private Industrien setzen verstärkt auf die Plattformen des Unternehmens.
Unternehmen integrieren die hauseigene KI-Plattform AIP zunehmend in ihre Abläufe. Ein neuer Großauftrag des US-Landwirtschaftsministeriums über 300 Millionen US-Dollar untermauert diese Entwicklung auch im öffentlichen Sektor. Für das Gesamtjahr peilt das Management nun Erlöse von über 7,6 Milliarden US-Dollar an.
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Diskrepanz an der Börse
Trotz der operativen Erfolge hinkt der Aktienkurs hinterher. Aktuell notiert das Papier bei 115,82 Euro. Die Folge: Ein Minus von rund 19 Prozent seit Jahresbeginn. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch aus dem vergangenen November beträgt fast 36 Prozent. Der langfristige Aufwärtstrend ist vorerst gebrochen.
Zuletzt sorgte ein externer Faktor für Erleichterung. Cisco meldete eine robuste Nachfrage nach KI-Infrastruktur und hob die Jahresprognose an. Marktbeobachter werten dies als wichtigen Indikator für den gesamten Sektor. Als Spezialist für die Integration von KI profitiert Palantir direkt von diesem Optimismus. Hardware-Investitionen ziehen oft Software-Aufträge nach sich.
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Die hohe Schwankungsbreite der Aktie ruft derweil institutionelle Akteure auf den Plan. Die Großbank UBS legte am Montag neue strukturierte Anlageprodukte auf den Titel auf. Diese Zertifikate bieten einen bedingten Kupon von 18,5 Prozent. Sie richten sich an Investoren, die auf eine Bodenbildung spekulieren.
Bewertung bleibt ambitioniert
Die zentrale Hürde für weitere Kursgewinne bleibt die sportliche Bewertung. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt jenseits der Marke von 140. Der Branchendurchschnitt für Softwareunternehmen beträgt lediglich 28. Fundamental bewerten Modelle den fairen Wert der Aktie auf knapp 149 US-Dollar.
Analysten sehen zwar im Schnitt ein Kursziel von rund 195 US-Dollar. Hohe aktienbasierte Vergütungen und jüngste Insiderverkäufe bremsen jedoch die Euphorie. Das Management gibt viele Aktien an Mitarbeiter aus. Das verwässert den Gewinn je Aktie. Solange diese Gegenwinde anhalten, bleibt die Luft für einen nachhaltigen Ausbruch dünn.
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