Palantir legt sich mit dem US-Verteidigungsministerium an. Der Datenanalyst hat offiziell Beschwerde beim US-Rechnungshof eingereicht, um den Alleingang der Defense Intelligence Agency zu stoppen. Es geht um viel Geld – und um die grundsätzliche Frage, wie das Militär künftig Software einkauft.
Im Zentrum des Streits steht das sogenannte MARS-Projekt. Der Geheimdienst DIA will sein Datenanalysesystem von Grund auf neu entwickeln. Palantir sieht darin eine massive Verschwendung von Steuergeldern und einen Verstoß gegen Vergaberichtlinien. Das Unternehmen fordert stattdessen eine offene Ausschreibung, um die eigene kommerzielle Lösung ins Spiel zu bringen.
Rekordzahlen stützen die Offensive
Das aggressive Vorgehen in Washington fußt auf einem extrem starken Fundament. Im ersten Quartal 2026 explodierte der Umsatz im Jahresvergleich um 85 Prozent auf 1,63 Milliarden US-Dollar. Treiber dieser Entwicklung war das US-Geschäft mit Firmenkunden, das sich mehr als verdoppelte.
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Hinzu kommen üppige Gewinnmargen und ein operativer Cashflow von knapp 900 Millionen US-Dollar. Auf den Bankkonten des Softwarekonzerns liegen mittlerweile Barreserven von rund acht Milliarden US-Dollar. Entsprechend selbstbewusst hob das Management die Jahresprognose an.
Analyst sieht Billionen-Bewertung
An der Wall Street sorgt diese Dynamik für Fantasie. Die Investmentbank Rosenblatt bekräftigte ihr Kaufrating mit einem Kursziel von 225 US-Dollar. Analyst John McPeake skizziert ein massives Langfristszenario: Palantir könnte in wenigen Jahren die Marke von einer Billion US-Dollar beim Börsenwert knacken.
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An der Börse sieht die Realität momentan nüchterner aus. Die Aktie notiert aktuell bei rund 118 Euro und hat seit Jahresbeginn spürbar an Wert verloren. Damit bewegt sich das Papier deutlich unter der wichtigen 200-Tage-Linie. Makroökonomischer Gegenwind durch hohe Zinsen bremst den Kurs.
Der Ausgang des Streits mit dem Pentagon wird nun die Marschroute für das Regierungsgeschäft vorgeben. Ein Erfolg vor dem US-Rechnungshof würde Palantir nicht nur Zugang zu einem lukrativen Auftrag verschaffen, sondern auch einen Präzedenzfall für künftige IT-Beschaffungen des Militärs etablieren.
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