Partners Group holt einen erfahrenen Investmentspezialisten aus dem Private-Equity-Umfeld — und setzt damit ein klares Signal für die eigene Wachstumsstrategie im Gesundheitssektor.
Pete Zippelius wechselt von Leonard Green & Partners zur Partners Group und übernimmt ab September 2026 die Position des Co-Head für den Bereich Private Equity Health & Life. Gemeinsam mit Benjamin Breier, der dem Unternehmen seit 2022 angehört, leitet er das rund 40-köpfige Investment-Team, das global von Europa über die USA bis in den asiatisch-pazifischen Raum aktiv ist. Zippelius bringt mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in Eigenkapitalinvestitionen im Gesundheits- und Life-Science-Sektor mit.
13 Milliarden USD und weiter wachsend
Der Healthcare-Bereich ist für Partners Group kein Randthema. Rund 13,2 Milliarden USD hat der Schweizer Asset Manager bislang in diesen Sektor investiert. Demografischer Wandel und technologische Innovationen in Medizintechnik und Pharma gelten intern als strukturelle Treiber, die den Bereich langfristig attraktiv halten.
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Die Ernennung von Zippelius fällt in eine Phase, in der das Unternehmen operativ gut aufgestellt ist. Für 2025 meldete Partners Group verwaltete Vermögen von 185 Milliarden USD und Netto-Zuflüsse von 30 Milliarden USD — am oberen Ende der eigenen Prognose. Für 2026 erwartet das Management eine Brutto-Kundennachfrage zwischen 26 und 32 Milliarden USD.
Thematisches Investieren als Antwort auf Marktvolatilität
Die Aktie notiert aktuell bei rund 940 Euro und damit noch deutlich unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 1.278 Euro. Die strategische Ausrichtung — weg von breiten Marktbewegungen, hin zu spezialisierten Sektoren wie Healthcare und krisenresistenter Infrastruktur — spiegelt den Versuch wider, diese Kursschwäche durch operative Stärke zu kompensieren.
Mit der Verpflichtung von Zippelius unterstreicht Partners Group, dass der Ausbau sektorspezifischer Expertise kein einmaliger Schritt, sondern Teil einer kontinuierlichen Plattformstrategie ist. Ob die personelle Verstärkung im Healthcare-Bereich mittelfristig auch die Zuflüsse in diesem Segment spürbar steigert, wird sich spätestens im Jahresergebnis 2026 ablesen lassen.
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