Die US-Handelsaufsicht FTC hat PayPal-Chef Enrique Lores am 26. März 2026 formell abgemahnt. Der Vorwurf: PayPal soll Kunden aufgrund politischer Überzeugungen, Geschäftsaktivitäten oder religiöser Ansichten von seinen Diensten ausgeschlossen haben. Eine Stellungnahme des Unternehmens blieb aus.
Debanking im Visier der Behörden
Die FTC verschickte die Warnbriefe gleichzeitig an die Chefs von Stripe, Visa und Mastercard — ein koordinierter Schritt im Rahmen der Trump-Administration gegen sogenannte „Debanking“-Praktiken. Konkrete Verstöße nannte die Behörde nicht. Allerdings machte sie unmissverständlich klar: Wer Kunden entgegen den eigenen Nutzungsbedingungen oder auf unfaire Weise ausschließt, riskiert eine FTC-Untersuchung und mögliche Strafmaßnahmen.
Für PayPal bedeutet das eine weitere Baustelle. Das Unternehmen steckt ohnehin mitten in einer Führungskrise: Im Februar trat der frühere CEO ab, und gleichzeitig räumte das Unternehmen ein, dass die Entwicklung im Kerngeschäft „Branded Checkout“ hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Die Jahresprognose für 2027 wurde daraufhin zurückgezogen — die Aktie verlor an einem einzigen Tag über zehn Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung.
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Schwieriges Umfeld vor den Quartalszahlen
Seit Jahresbeginn hat die Aktie rund 21 Prozent eingebüßt. Der Kurs notiert aktuell bei etwa 39 Euro — weit unterhalb des 200-Tage-Durchschnitts von rund 52 Euro, was die anhaltende Schwäche des Titels verdeutlicht.
31 Analysten stufen die Aktie im Schnitt mit „Hold“ ein, mit einem 12-Monats-Kursziel von 64,04 US-Dollar. Das signalisiert zwar Aufwärtspotenzial, aber auch wenig Überzeugung.
Am 28. April legt PayPal seine Quartalszahlen vor. Lores‘ erste 100 Tage als CEO stehen damit unter doppeltem Druck: Investoren erwarten eine klare Wachstumsstrategie — und nun auch eine überzeugende Antwort auf die regulatorischen Fragen der FTC.
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