PayPal baut seinen Konzern radikal um. Der Zahlungsdienstleister gliedert sein Geschäft in drei eigenständige Einheiten auf. Im Zentrum der neuen Strategie steht eine klare Aufwertung der Blockchain- und Kryptosparte. Diese steht nun auf eigenen Beinen.
Neue Struktur, neue Köpfe
Die organisatorische Neuausrichtung trennt das Kerngeschäft strikt von den Wachstumswetten. Neben dem klassischen Checkout-Bereich agieren Venmo und die Finanzdienstleistungen für Endkunden künftig als separates Segment. Parallel dazu bündelt das Management die Zahlungsdienste und Krypto-Aktivitäten in einer dritten Säule. Um diesen Übergang zu begleiten, holt der Konzern Antonio Lucio als neuen Marketingchef an Bord. Der Manager bringt Erfahrung von Branchengrößen wie Meta und Visa mit.
Schwaches Wachstum drückt die Stimmung
An der Börse wird der Umbau mit Skepsis betrachtet. Die PayPal-Aktie notiert aktuell bei rund 50 US-Dollar. Das drückt den Börsenwert auf gut 45 Milliarden US-Dollar.
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Im Schlussquartal 2025 verzeichnete das Unternehmen ein leichtes Umsatzplus auf 8,68 Milliarden US-Dollar. Jedoch verfehlte der bereinigte Gewinn je Aktie die Erwartungen der Analysten knapp. Marktbeobachter stufen die Papiere mehrheitlich auf „Halten“ ein. Sie hinterfragen insbesondere den langfristigen Wachstumspfad der nun isolierten Venmo-Sparte.
Einzelne institutionelle Investoren nutzen das Kursniveau derweil für Zukäufe. Gibraltar Capital Management stockte seine Position zuletzt auf ein Volumen von rund acht Millionen US-Dollar auf.
Im Mai veröffentlicht PayPal die Zahlen für das erste Quartal 2026. Der Bericht liefert erste handfeste Daten zur operativen Entwicklung der neu formierten Geschäftseinheiten. Ein starkes Ergebnis in der isolierten Krypto-Sparte könnte den Kritikern der Umstrukturierung den Wind aus den Segeln nehmen.
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