Die Peach Property Group will auf ihrer Hauptversammlung am 19. Juni die Weichen für die Zukunft stellen. Der Verwaltungsrat schlägt den Aktionären gleich mehrere richtungsweisende Beschlüsse vor. Es geht um Führungskontinuität, mehr Kapitalflexibilität und ein mögliches Aktienrückkaufprogramm.
Derzeit notiert die Aktie des auf deutsche Wohnimmobilien spezialisierten Investors bei 5,44 Euro. Das ist ein Minus von über 20 Prozent seit Jahresbeginn. Der Kurs liegt nur knapp über dem 52-Wochen-Tief von 5,08 Euro.
Wiederwahl und Kapitalerhöhung
Ein zentraler Punkt auf der Tagesordnung: Die Wiederwahl des gesamten Verwaltungsrats. Michael Zahn soll als Vorsitzender weitermachen. Das Unternehmen setzt damit auf personelle Stabilität in einer schwierigen Marktphase.
Parallel dazu plant der Verwaltungsrat eine Erhöhung des bedingten Kapitals. Demnach sollen bis zu 5,16 Millionen neue Aktien ausgegeben werden können. Das würde das bedingte Kapital auf knapp 11 Millionen Aktien mehr als verdoppeln. Ziel ist mehr Flexibilität für künftige Kapitalmaßnahmen.
Rückkaufprogramm als Signal
Ebenso zur Abstimmung steht ein Aktienrückkaufprogramm. Der Rahmen: bis zu 20 Millionen Schweizer Franken. Das könnte nach Unternehmensangaben rund fünf bis sieben Prozent des aktuellen Aktienkapitals umfassen.
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Die Umsetzung hängt allerdings von der weiteren Entwicklung der Bilanz und der Kapitalstruktur ab. Kein Automatismus also – der Vorstand behält sich ein Abwarten vor.
Das Unternehmen konzentriert sich auf Wohnimmobilien in deutschen B-Städten und im Umland von Metropolen. Der Plan: ein ertragsstarkes Kernportfolio aufbauen und nicht-strategische Bestände verkaufen. So soll Liquidität für Investitionen und Schuldenabbau entstehen.
Am 19. Juni haben die Aktionäre das letzte Wort. Sie entscheiden über Führung, Kapitalstrategie und die Frage, ob Peach Property eigene Aktien zurückkauft.
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