Peninsula Energy hat die letzte Phase seiner Kapitalerhöhung abgeschlossen. Der Retail Entitlement Offer brachte rund 6,9 Millionen australische Dollar ein. Zusammen mit der institutionellen Tranche summiert sich die Eigenkapitalaufnahme auf 36,1 Millionen AUD.

Ergänzt wird das Paket durch eine wandelbare Schuldverschreibung über 30 Millionen US-Dollar von Washington H. Soul Pattinson. Insgesamt verfügt der Uranproduzent damit über ein Finanzierungspaket von umgerechnet rund 56 Millionen US-Dollar.

Das Geld fließt in das Lance Uranium Project in Wyoming. Konkret geht es um den Bau der Mine Unit 5, einen neuen Tiefeninjektionsbrunnen und die Tilgung bestehender Schulden. Peninsula produziert seit September 2025 wieder getrocknetes Yellowcake – mit einem überarbeiteten Verfahren auf Basis niedrig-pH-Wert in-situ Gewinnung.

Kurs unter Druck

Die Aktie notierte am Freitag bei 0,22 Euro – ein Minus von 7,69 Prozent an einem Tag. Seit Jahresbeginn verlor das Papier 44,59 Prozent. Der 50-Tage-Durchschnitt liegt bei 0,30 Euro, der aktuelle Kurs 25,36 Prozent darunter.

Das 52-Wochen-Hoch von 0,65 Euro aus dem Januar ist in weite Ferne gerückt. Der RSI von 36,5 signalisiert eine angespannte Lage, aber noch keine klassische Überverkauftheit.

Ausblick

Peninsula hält an der Produktionsprognose für 2026 fest: 0,4 bis 0,5 Millionen Pfund Uran. Der Schwerpunkt liegt auf der zweiten Jahreshälfte, wenn zusätzliche Header Houses in Betrieb gehen. Die abgeschlossene Finanzierung verschafft dem Unternehmen die nötige Flexibilität für diesen Fahrplan.