Perpetua Resources steht vor einem entscheidenden Durchbruch bei der Finanzierung des Stibnite-Goldprojekts. Die US-Export-Import-Bank (EXIM) hat den Weg für ein Darlehenspaket in Milliardenhöhe geebnet und damit den offiziellen Prüfprozess im US-Kongress gestartet. Gelingt dieser Schritt, wäre das Kapital für eines der wichtigsten strategischen Bergbauvorhaben der USA gesichert.
Kongress prüft Milliarden-Paket
Der Vorstand der EXIM-Bank hat einstimmig dafür gestimmt, den Kongress über ein geplantes Darlehen in Höhe von insgesamt 2,7 Milliarden US-Dollar zu informieren. Diese Summe setzt sich aus einem direkten Kredit von 2,2 Milliarden US-Dollar und kapitalisierten Zinsen zusammen. Mit dieser Mitteilung beginnt eine obligatorische 25-tägige Prüffrist durch die US-Gesetzgeber.
Da die geschätzten Gesamtkosten für das Stibnite-Projekt bei rund 2,58 Milliarden US-Dollar liegen, würde diese Finanzierung den Bedarf nahezu vollständig decken. Die Börse reagierte positiv auf diese Nachricht: Die Aktie legte heute um 7,31 % zu und kletterte auf 23,50 Euro.
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Starke Projektkennzahlen bei hohem Goldpreis
Parallel zur Finanzierung hat das Unternehmen aktualisierte Wirtschaftlichkeitsdaten für das Projekt veröffentlicht. Die Rentabilität reagiert dabei hochsensibel auf die Entwicklung des Goldmarktes. Besonders die niedrigen Produktionskosten könnten das Projekt zu einem der wettbewerbsfähigsten weltweit machen.
Die aktuellen Kalkulationen zeigen folgendes Bild:
– Kapitalwert (Basis-Szenario): 3,5 Mrd. USD bei 3.250 USD/Unze Gold
– Kapitalwert (Hochpreis-Szenario): 6,1 Mrd. USD bei 4.500 USD/Unze Gold
– All-in Sustaining Costs (AISC): 498 USD pro Unze in den ersten vier Jahren
– Produktion (erste 4 Jahre): 1,85 Mio. Unzen Gold und 69,1 Mio. Pfund Antimon
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Neben Gold ist die Förderung von Antimon ein zentraler Aspekt, da dieser Rohstoff für die US-Industrie als strategisch kritisch eingestuft wird.
Analysten sehen deutliches Potenzial
Das Vertrauen der Großinvestoren in Perpetua Resources ist hoch. Rund 70 % der Anteile befinden sich im Besitz institutioneller Anleger, darunter namhafte Adressen wie JPMorgan Chase und Vanguard. Auch die Analysten an der Wall Street bleiben mehrheitlich optimistisch gestimmt.
Der Konsens lautet derzeit „Moderate Buy“, wobei sieben Experten zum Kauf raten und lediglich eine Verkaufsempfehlung vorliegt. Das durchschnittliche Kursziel wird auf 35,00 US-Dollar taxiert, was beim aktuellen Wechselkurs deutlich über dem derzeitigen Kursniveau liegt. Anleger blicken nun gespannt auf das Ende der 25-tägigen Prüffrist im Kongress, die über den endgültigen Status des EXIM-Kredits entscheiden wird.
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