Planet Labs: Drei Pelican-Satelliten senden erste Bilder

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Drei neue Satelliten im All, KI-gestützte Verträge mit zwei EU-Staaten – bei Planet Labs läuft es. Der Erdbeobachtungsspezialist hat die ersten Bilder seiner neuen Pelican-Satelliten empfangen und parallel dazu Regierungsaufträge im siebenstelligen Bereich eingesammelt. Die Aktie notiert mit rund 34 Euro nahe ihrem 52-Wochen-Hoch, gab am Dienstag aber leicht nach.

Pelican-Satelliten liefern erste Bilder

Am 14. Mai bestätigte Planet Labs den erfolgreichen Bildempfang von drei Pelican-Satelliten. Sie waren am 3. Mai an Bord einer SpaceX-Mission von der Vandenberg Space Force Base gestartet. Einer der Satelliten ist der erste eigene Satellit der schwedischen Streitkräfte.

Die Pelican-Serie liefert hochauflösende Bilder mit 50 cm Auflösung über sechs Multispektralbänder. Die Aufnahmen trafen innerhalb weniger Tage nach dem Start ein. Planet Labs plant 2026 weitere Pelican-Satelliten zu starten. Künftige Generationen sollen bis zu 30 cm Auflösung erreichen. Diese neuen Satelliten nutzen Nvidias Jetson-KI-Plattform – ermöglicht die Bildverarbeitung direkt im Orbit.

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Zwei Regierungsverträge unter Dach und Fach

Parallel zu den Satellitenstarts gewinnt Planet Labs an kommerzieller Dynamik. Die Tochter Sinergise Solutions sicherte sich einen Zweijahresvertrag mit dem tschechischen Agrarfonds SZIF. Der siebenstellige Deal umfasst Satellitenbilder und KI-Analysen für das staatliche Agrarzahlungssystem.

Gemeinsam mit Asseco Group soll die hochfrequente Satellitendaten mit KI-Analytik kombinieren. Ziel ist die automatische Prüfung von Förderanträgen für rund 25.000 landwirtschaftliche Betriebe in Tschechien. Das System erkennt automatisch, welche Kulturen angebaut werden und wann die Ernte erfolgt.

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Erst Anfang Mai hatte Planet Labs Germany einen mehrjährigen, ebenfalls siebenstelligen Vertrag mit der griechischen Regierung abgeschlossen. Er betrifft Satellitenbilddienste für Griechenlands nationales Raumfahrtprojekt.

Was die KI-Strategie bedeutet

Planet Labs treibt die Integration von KI direkt in die Satelliten voran. Das beschleunigt die Datenverarbeitung und liefert Kunden schneller verwertbare Informationen. Die Kombination aus neuer Satellitenflotte und staatlichen KI-Aufträgen schafft eine starke Ausgangslage.

Allerdings ist die Aktie mit einem RSI von 72 technisch überkauft – und das 52-Wochen-Hoch von 36,40 Euro liegt nur sechs Prozent entfernt. Die Bewertung bleibt ambitioniert. Ob die operative Entwicklung mit der Kursfantasie Schritt hält, zeigt sich in den kommenden Quartalen. Planet Labs baut derzeit das Satellitennetzwerk aus und sichert sich parallel Regierungsverträge. Damit ist das Unternehmen in einem hart umkämpften Markt gut positioniert – bleibt abzuwarten, wie schnell sich das in steigenden Umsätzen niederschlägt.

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