Plug Power hat eine entscheidende Hürde genommen. Mit der finalen Investitionsentscheidung für ein 30-Megawatt-Elektrolyseurprojekt im britischen Barrow-in-Furness liefert das Unternehmen erstmals handfeste Belege, dass Großaufträge tatsächlich in die Umsetzungsphase übergehen — und nicht nur in Präsentationen existieren.
Barrow-Projekt: Vom Vertrag zur Baustelle
Plug Power wird sechs seiner 5-MW-GenEco-PEM-Elektrolyseure für das sogenannte Barrow Green Hydrogen Project liefern. Die Anlage soll jährlich rund 100 GWh grünen Wasserstoff produzieren und damit die Fertigung eines Kimberly-Clark-Werks dekarbonisieren. Das Projekt läuft unter dem britischen Hydrogen Business Model — einem staatlichen Förderprogramm, das Abnahmepreise für grünen Wasserstoff absichert.
Für Investoren ist die finale Investitionsentscheidung mehr als eine Pressemitteilung. Sie zeigt, dass Plug Power Elektrolyseurverträge in industrielle Realität überführen kann — ein Nachweis, den das Unternehmen lange schuldig geblieben war.
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Zahlen zeigen erste Wirkung des Turnaround-Programms
Die operative Wende hat eine Grundlage: Im ersten Quartal 2026 erzielte Plug Power einen Umsatz von 163,5 Millionen Dollar, ein Plus von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Treiber waren vor allem das Material-Handling-Geschäft und das Elektrolyseur-Segment.
Das Management führt die verbesserten Margen auf das interne Restrukturierungsprogramm „Project Quantum Leap“ zurück, das 2024 gestartet wurde und auf Lieferkettenverschlankung sowie Kostensenkungen zielt. Canaccord Genuity hob das Kursziel daraufhin auf 4,00 Dollar an, Susquehanna auf 3,75 Dollar — beide mit Verweis auf erste sichtbare Fortschritte.
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Kurs weit über Jahrestief, aber RSI signalisiert Vorsicht
Die Aktie notiert aktuell bei 3,26 Euro und hat seit Jahresbeginn rund 72 Prozent zugelegt. Über zwölf Monate beträgt das Plus sogar 360 Prozent — das 52-Wochen-Tief von 0,69 Euro liegt gerade einmal ein Jahr zurück. Der Kurs handelt dabei mehr als 57 Prozent über dem 200-Tage-Durchschnitt, was die technische Erholung unterstreicht.
Allerdings sendet der RSI mit einem Wert von knapp 26 ein deutliches Warnsignal: Der Wert liegt im überverkauften Bereich, was auf kurzfristigen Verkaufsdruck hindeutet. Die annualisierte 30-Tage-Volatilität von knapp 100 Prozent macht Plug Power zu einem der volatilsten Werte im Sektor — Kursbewegungen in beide Richtungen bleiben jederzeit möglich.
Das nächste konkrete Datum für Anleger: die Quartalszahlen für Q2 2026, die Aufschluss geben werden, ob das Umsatzwachstum anhält und das Barrow-Projekt planmäßig in die Lieferphase übergeht.
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