Plug Power startet in eine verkürzte Handelswoche — mit einem RSI von knapp 26 und einer Jahresperformance von über 70 Prozent. Das klingt nach einem Widerspruch. Ist es auch einer.
Bloom Energy zieht Plug Power mit
Der jüngste Kursschub kam nicht aus dem eigenen Haus. Mitte vergangener Woche legte die Aktie an einem einzigen Tag rund 14 Prozent zu — ausgelöst durch eine Meldung des Konkurrenten Bloom Energy. Der hatte einen Deal mit dem KI-Infrastrukturanbieter Nebius angekündigt, um Rechenzentren mit Strom zu versorgen. Plug Power profitierte als Mitläufer im Brennstoffzellensektor.
Das ist ein wichtiger Unterschied. Plug Power selbst hat keinen neuen Kundenvertrag gemeldet. Das Unternehmen betont zwar in eigenen Aussagen, dass steigende Stromnachfrage durch Rechenzentren und Elektrifizierung die Kaufentscheidungen seiner Kunden beeinflusst. Ein konkreter Auftrag im KI-Bereich steht bislang aber nicht dahinter.
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Technische Ausgangslage nach dem langen Wochenende
Der US-Markt bleibt am Montag wegen Memorial Day geschlossen. Der erste reguläre Handelstag ist damit der Dienstag. Die Aktie schloss zuletzt bei 3,26 Euro — rund 57 Prozent über ihrem 200-Tage-Durchschnitt. Der 50-Tage-Schnitt liegt bei 2,47 Euro, der Abstand beträgt gut 32 Prozent.
Der niedrige RSI-Wert von 25,9 signalisiert technische Überverkauft-Signale, trotz der starken Kursentwicklung der vergangenen 30 Tage. Die annualisierte Volatilität liegt bei knapp 100 Prozent. Das spiegelt wider, wie stark die Aktie auf externe Impulse reagiert — in beide Richtungen.
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Donnerstag wird zum Prüfstein
Unternehmenseitig steht in dieser Woche nichts Wesentliches an. Die Hauptversammlung folgt erst am 11. Juni 2026 als virtuelle Veranstaltung. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Wahl von vier Direktoren.
Der eigentliche Taktgeber der Woche ist der Donnerstag. Am 28. Mai veröffentlicht das Bureau of Economic Analysis die zweite Schätzung des BIP für das erste Quartal 2026 sowie die Einkommens- und Ausgabendaten für April. Zeitgleich erscheinen die Auftragsdaten für langlebige Güter. Für ein Unternehmen, das Elektrolyseure und Wasserstoffanlagen an Industriekunden verkauft, sind Investitionsklima und Industrienachfrage direkt relevant. Der Donnerstag wird zeigen, ob das makroökonomische Umfeld den Sektor stützt oder bremst.
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