Plug Power verschafft sich finanzielle Luft. Der Wasserstoff-Spezialist hat eine definitive Vereinbarung zum Verkauf seiner Anteile am Standort „Project Gateway“ unterzeichnet. Dieser Schritt markiert den Auftakt einer breiteren Initiative, um die Liquidität zu erhöhen und die Bilanzstruktur zu optimieren.
Details zur Transaktion
Käufer ist Stream Data Centers, was Plug Power ermöglicht, indirekt von der Nachfrage im Rechenzentrumssektor zu profitieren. Der Deal soll dem Unternehmen Bruttoerlöse von mindestens 132,5 Millionen US-Dollar einbringen. Abhängig vom genauen Zeitplan des Abschlusses und spezifischen Bedingungen bezüglich der Anlagenentfernung könnte die Summe auf bis zu 142 Millionen US-Dollar ansteigen. Eine erste Anzahlung in Höhe von 6 Millionen US-Dollar wurde bereits geleistet; der endgültige Abschluss der Transaktion wird bis zum 30. Juni 2026 erwartet.
Strategische Neuausrichtung
Der Verkauf ist keine isolierte Maßnahme, sondern Teil einer umfassenden „Initiative zur Optimierung der strategischen Infrastruktur“. Das Management verfolgt das klare Ziel, die Liquidität um insgesamt mehr als 275 Millionen US-Dollar zu verbessern. Neben der Monetarisierung von Vermögenswerten umfasst der Plan auch die Freisetzung von gebundenem Kapital (Restricted Cash) und die Senkung der laufenden Wartungskosten.
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Trotz dieser strategischen Weichenstellung reagierte der Markt heute zurückhaltend. Die Aktie gab um rund 7 Prozent auf 1,51 Euro nach, was die anhaltende Skepsis der Anleger bezüglich der Profitabilität widerspiegelt.
Für Plug Power liegt der Fokus nun darauf, die Ressourcen auf das Wasserstoff-Kerngeschäft zu konzentrieren. Ob die angepeilte Liquiditätsverbesserung ausreicht, um das Vertrauen der Investoren nachhaltig zurückzugewinnen, wird von der strikten Umsetzung der weiteren Spar- und Optimierungsmaßnahmen in den kommenden Quartalen abhängen.
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