Porsche AG als schlechteste DAX Aktie in 2025 nun einen Blick wert? Aktienanalyse nach den US-Zöllen

Analyse des deutschen Industriekonzerns zeigt Transformationspotenzial in grünen Technologien und Werkstoffbereich bei gleichzeitiger Umstrukturierung des Traditionsunternehmens.

Kurz & knapp:
  • Wasserstofftechnologie als strategischer Wachstumsbereich
  • Modernisierung durch Hightech-Material und Digitalisierung
  • Strukturwandel vom Stahlkonzern zum Technologieunternehmen
  • Positive Kursentwicklung trotz früherer DAX-Entnahme

Die Porsche AG ist die schlechteste DAX Aktie in 2025. Wir zielen in der Aktienanalyse nach den US-Zöllen auf die zukünftige Entwicklung des Unternehmens und die Geschichte ab.

So entstand das Porsche Imperium

Die Porsche AG steht weltweit für exklusive Sportwagen, innovative Ingenieurskunst und eine beeindruckende Unternehmensgeschichte. Seit der Gründung im Jahr 1931 durch Ferdinand Porsche hat sich das Unternehmen von einem kleinen Konstruktionsbüro zu einem der renommiertesten Automobilhersteller der Welt entwickelt. Auf die einzelnen Stationen des „jungen Porsche“ gehen wir im Video genauer ein. Bis heute steht der Konzern für Tradition und Innovation aus einzigartiger Verbindung und bleibt seiner DNA – der Perfektion im Sportwagenbau – treu.  

Schon früh setzte Porsche Maßstäbe in der Automobilbranche. 1948 präsentierte das Unternehmen mit dem Porsche 356 sein erstes eigenes Serienmodell – ein leichter, wendiger Sportwagen, der den Grundstein für den späteren Erfolg legte. Der endgültige Durchbruch gelang 1964 mit dem legendären Porsche 911, der bis heute als das Herzstück der Marke gilt. Über die Jahrzehnte hinweg wurde der 911 stetig weiterentwickelt und blieb dabei seinem ikonischen Design und seinem charakteristischen Boxermotor treu. Die 911 ist daher auch in der Wertpapierkennung verankert.

In den folgenden Jahrzehnten erweiterte Porsche sein Modellportfolio stetig. Besonders mit dem Porsche Cayenne, einem leistungsstarken SUV, wagte das Unternehmen Anfang der 2000er Jahre einen mutigen Schritt – und wurde belohnt. Der Cayenne traf den Nerv der Zeit und entwickelte sich schnell zu einem Verkaufsschlager. Weitere Modelle wie der Panamera, der Macan oder der vollelektrische Taycan folgten und zeigten, dass Porsche nicht nur für klassische Sportwagen, sondern auch für luxuriöse und leistungsstarke Fahrzeuge in anderen Segmenten steht.  Ebenso wurde das Thema Elektromobilität mit entsprechenden Modellen reflektiert, sodass Porsche durchaus als Konkurrenz für Tesla angesehen werden kann.

Auch wirtschaftlich verlief die Entwicklung beeindruckend. Nach schwierigen Zeiten in den 1990er Jahren gelang es Porsche, sich neu auszurichten und zu einem der profitabelsten Automobilhersteller der Welt zu werden. Die enge Verbindung mit dem Volkswagen-Konzern, die schließlich 2012 in eine Übernahme durch VW mündete, stärkte das Unternehmen zusätzlich. Mit dem Börsengang im Jahr 2022 ging Porsche einen weiteren entscheidenden Schritt, um seine Eigenständigkeit zu bewahren und gleichzeitig neue Wachstumschancen zu nutzen. Die Aktie entwickelte sich schnell zu einem begehrten Wertpapier und unterstrich das Vertrauen der Anleger in die Zukunft des Unternehmens. Doch mit fallenden Umsätzen und nun auch dem Ausblick auf Zollbeschränkungen in den USA, litt der Aktienkurs deutlich. In diesem Jahr notiert die Aktie als Schlusslicht im DAX bei allen 40 Unternehmen.  

Für die Zukunft setzt Porsche verstärkt auf Elektrifizierung und nachhaltige Technologien, um auch in einer sich wandelnden Automobilwelt eine führende Rolle zu spielen. Der Erfolg des vollelektrischen Taycan zeigt, dass die Marke in der Lage ist, Performance und Nachhaltigkeit zu vereinen, ohne dabei ihre Identität zu verlieren. Mit ehrgeizigen Plänen zur CO₂-Neutralität und neuen Elektromodellen, die in den kommenden Jahren auf den Markt kommen sollen, bleibt Porsche weiterhin auf Erfolgskurs. 

Ob auf der Rennstrecke oder der Straße – Porsche steht für Leidenschaft, Innovation und Präzision. Die Kombination aus traditionsreicher Geschichte und zukunftsweisender Technologie sichert dem Unternehmen eine starke Position im Premium-Segment der Automobilindustrie und macht es bereit für die Herausforderungen der Zukunft. Kann das Zollthema aus den USA der Auftakt sein, die Talsohle erreicht zu haben? Die Perspektiven für die kommenden Jahre sind vom Konzern als aussichtsreich konzipiert worden.

Wir arbeiten das Thema für Dich heute auf und bewerten die Aktien im Tradingview-Tool.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Thyssenkrupp?

Handel der Aktien

Vor diesem Hintergrund skizzieren wir nicht nur die fundamentalen Rahmenbedingungen, sondern gehen auf die starke Kursentwicklung mit dem Tradingview-Chartbild ein.

Lust auf den Aktienhandel? Dann aber genau solche 𝐀𝐤𝐭𝐢𝐞𝐧 mit dem Multi-Asset-Konto 𝐡𝐚𝐧𝐝𝐞𝐥𝐧!

Das Video zur Porsche Aktienanalyse

Im Format „US-Aktien im Fokus“ nehmen Roland Jegen und Andreas Bernstein regelmäßig Aktien näher unter die Lupe. Heute ist Porsche das Thema des Tages, anbei das Video:

Die Analysen konzentrieren sich dabei sowohl auf Fundamentaldaten als auch auf die Charttechnik.

Was lässt sich im weiteren Verlauf erwarten? Alle Insights erhalten Sie in unserem Video!

Weitere Inspirationen bekommst Du kostenfrei aus der Aktien-Research-Liste nach kurzer Anmeldung per Mail zugesendet:

Aktien Research Andreas Bernstein

Risikohinweis für Trader

Jede Investition ist mit Risiken verbunden. Jeder Anleger sollte, wenn möglich mit Hilfe eines externen Beraters, prüfen, ob diese Finanzinstrumente für seine persönliche Situation geeignet sind. Die auf einem Demokonto erzielten Gewinne sind keine Garantie für zukünftige Gewinne. Der Einsatz eines Hebels beinhaltet das Risiko, mehr als den Gesamtbetrag des Kontos zu verlieren. Sie sind nicht verpflichtet, eine Hebelwirkung zu nutzen.

Thyssenkrupp-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Thyssenkrupp-Analyse vom 3. April liefert die Antwort:

Die neusten Thyssenkrupp-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Thyssenkrupp-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 3. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Thyssenkrupp: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Über Roland Jegen 71 Artikel
Roland Jegen ist seit über 15 Jahren an der Börse aktiv. Seit 2016 arbeitet er als Trading-Experte bei WH SelfInvest. Neben der klassischen Chartanalyse gehören Auction Market Theory und Volume/ Market Profile sowie automatisierte Handelssysteme zu seinen Steckenpferden. Er veröffentlicht regelmäßig technische Analysen zu US-Aktien für den Neobroker Freestoxx.
Kontakt: Webseite