Seit beginn des Jahres 2025 hat die Aktie über 11% verloren – wo könnte interessante Marken für der Wert sein?
Die Porsche Automobil Holding SE ist eine strategische Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Stuttgart, die vor allem für ihre dominante Rolle bei Volkswagen bekannt ist. Anders als viele vermuten, produziert sie selbst keine Fahrzeuge – vielmehr hält sie rund 53 % der Stimmrechte an der Volkswagen AG und ist damit maßgeblich an den Entscheidungen des größten europäischen Automobilkonzerns beteiligt.
Großer Einfluss, dennoch keine guten Zahlen
Die Porsche SE gehört mehrheitlich den Familien Porsche und Piëch und fungiert als deren wirtschaftliches Machtzentrum in der Automobilwelt. Durch diese Struktur kontrolliert sie indirekt Marken wie Volkswagen, Audi, Porsche, Lamborghini und viele weitere. Ihr Fokus liegt auf langfristigen, wertorientierten Beteiligungen im Mobilitäts- und Technologiebereich. Die Porsche SE spielt somit eine zentrale Rolle hinter den Kulissen der deutschen Autoindustrie – als strategische Schaltzentrale mit großem Einfluss, aber ohne eigene Fahrzeugproduktion.
Im Jahr 2024 wies der Konzern ein Ergebnis von minus 20 Milliarden Euro aus. Grund dafür waren nicht zahlungswirksame Wertberichtigungseffekte. Das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern lag bei 3,2 Milliarden Euro.Den größten Anteil am negativen Gesamtergebnis hatte die Volkswagen AG mit einem Verlust von 19,9 Milliarden Euro. Bereinigt auf die Kernbeteiligungen ergibt sich somit ein positives Ergebnis von 3,2 Milliarden Euro. So setzt sich die oben genannte Zahl zusammen.
Sehr negative Stimmung im Chart und bange vor den Zöllen
Der Chart der Porsche Holding zeigt einen klaren Abwärtstrend, der sich mit dem Bruch des letzten Tiefs erneut bestätigt hat. Seit Jahresbeginn liegt die Aktie rund 11 % im Minus. Zwar startete sie positiv ins Jahr, hat jedoch seit dem Hoch über 20 % an Wert verloren. Im Tageschart habe ich die Marke bei 32,20 Euro als möglichen Anhaltspunkt markiert – von dort aus startete der Kurs in der Vergangenheit bereits eine Aufwärtsbewegung. Ob diese Zone erneut hält, bleibt jedoch abzuwarten. Die Zölle und die drohende Gefahr eines Handelskriegs wirken sich negativ auf die deutschen Autobauer aus und könnten zu erheblichen Verlusten führen.

Als wichtigen Anhaltspunkt im Chart habe ich eine Unterstützungszone markiert, die bereits im Jahr 2015 für eine starke Aufwärtsbewegung gesorgt hat. Es besteht die Möglichkeit, dass der Markt auch diesmal in diesem Bereich wieder Stärke zeigt und sich von dort nach oben abstößt.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Porsche Automobil Holding?
Die Zone ist natürlich recht groß. Ab etwa 28,50 Euro würde ich beobachten, ob die Porsche Holding dort eine Seitwärtsphase oder eine kleine Konsolidierung bildet. In diesem Fall wäre eine Kauf-Order eine Überlegung wert. Allerdings ist auch denkbar, dass die gesamte Zone durchlaufen und sogar nach unten verlassen wird. Für mich bleibt dieser Bereich dennoch interessant und ich werde ihn weiterhin im Blick behalten.
Alles, was ich hier schreibe, sind lediglich Ideen und keine konkreten Empfehlungen – lass dich einfach inspirieren!
Ihr Konrad
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Risikohinweis für Trader
Jede Investition ist mit Risiken verbunden. Jeder Anleger sollte, wenn möglich mit Hilfe eines externen Beraters, prüfen, ob diese Finanzinstrumente für seine persönliche Situation geeignet sind. Die auf einem Demokonto erzielten Gewinne sind keine Garantie für zukünftige Gewinne. Der Einsatz eines Hebels beinhaltet das Risiko, mehr als den Gesamtbetrag des Kontos zu verlieren. Sie sind nicht verpflichtet, eine Hebelwirkung zu nutzen.
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