Die operative Rendite der Porsche AG ist innerhalb von drei Jahren von 18 Prozent auf 0,3 Prozent zusammengeschmolzen. Michael Leiters zieht nun die Reißleine und verordnet dem Sportwagenhersteller einen harten Sparkurs. Das Ziel ist eine fundamentale Neuausrichtung des Geschäftsmodells.
Kahlschlag bei Tochterfirmen und Stellen
Die Sanierung trifft mehrere Tochtergesellschaften unmittelbar. Der Konzern schließt die Batteriesparte Cellforce, Porsche E-Bike Performance sowie den Software-Spezialisten Cetitec. Allein durch diese Maßnahmen fallen mehr als 500 Arbeitsplätze weg.
Parallel dazu fallen 1.900 Stellen dem Rotstift zum Opfer, während weitere 2.000 befristete Arbeitsverhältnisse auslaufen. Die Mitarbeiter müssen zudem auf ihre Erfolgsbeteiligung verzichten, die in der Spitze bei 9.110 Euro lag. Personell gibt es ebenfalls Bewegung: Sajjad Khan verlässt den Vorstand, zudem wurde der Rückzug aus der Beteiligung an Bugatti vollzogen.
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Umsatzrückgang belastet die Bilanz
Die jüngsten Geschäftszahlen unterstreichen die Dringlichkeit der Maßnahmen. Im ersten Quartal 2026 sank der Umsatz um rund fünf Prozent auf 8,40 Milliarden Euro. Der Gewinn je Aktie gab auf 0,44 Euro nach, nachdem im Vorjahreszeitraum noch 0,57 Euro erzielt wurden.
An der Börse reagierten Anleger mit Verkäufen auf die Sanierungspläne. Die Aktie verlor am Freitag 1,56 Prozent und schloss bei 45,99 Euro. Damit summiert sich das Minus seit Jahresbeginn auf drei Prozent.
Die operative Führung konzentriert sich nun vollständig auf die Stabilisierung der Rendite und die Steigerung der Effizienz. Ob die Einschnitte erste Wirkungen zeigen, wird die nächste Zwischenbilanz verdeutlichen. Die Veröffentlichung der Zahlen für das zweite Quartal ist für Juli 2026 terminiert.
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