PowerBank Corporation kämpft an zwei Fronten. Während das Unternehmen seine Verluste deutlich reduziert, droht an der Börse das Delisting. Die Aktie verlor am Montag zweistellig an Wert.
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2026 sanken die Erlöse auf 22,2 Millionen US-Dollar. Im Vorjahreszeitraum lagen sie noch bei 23,9 Millionen Dollar. Dennoch verbesserte sich die Bruttomarge deutlich auf 35 Prozent.
Die verbesserte Profitabilität resultiert aus einer effizienteren Projektsteuerung. Das Unternehmen konzentriert sich stärker auf margenstarke Segmente im Bereich der sauberen Energien.
Parallel dazu gelang es dem Management, den Nettoverlust drastisch zu reduzieren. Dieser schrumpfte von zuvor 34,7 Millionen auf nun 12,2 Millionen US-Dollar. Das Working Capital drehte mit 10,7 Millionen Dollar wieder ins Plus.
Druck durch Nasdaq-Notierung
Die Börsenaufsicht Nasdaq schickte dem Unternehmen kürzlich eine Warnung. Der Aktienkurs notiert dauerhaft unter der Marke von einem US-Dollar. PowerBank hat nun 180 Tage Zeit, um die Mindestanforderungen wieder zu erfüllen.
An der Börse herrscht Nervosität. Die Folge: massiver Verkaufsdruck. Die Volatilität der Aktie bleibt mit fast 100 Prozent extrem hoch.
Ausbau der Projektpipeline
Operativ setzt der Entwickler auf den Ausbau seiner Kapazitäten. Im April 2026 unterzeichnete PowerBank einen Pachtvertrag für ein 5-MW-Projekt in New York. Ferner plant das Unternehmen eine Kooperation mit Nodiac Corp für KI-Infrastruktur.
Im Frühjahr sollen die Bauarbeiten für neun neue Projekte beginnen. Damit sichert sich das Unternehmen den Zugang zu staatlichen Steuergutschriften. Diese könnten ein Volumen von 65 Millionen US-Dollar erreichen.
Investoren reagieren empfindlich auf die aktuelle Gemengelage. Seit Jahresbeginn verlor die Aktie fast 69 Prozent an Wert. Mit einem Kurs von 0,51 Euro nähert sich das Papier wieder seinem Jahrestief.
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