Powermax Minerals setzt auf eine klare Wette: Nordamerikanische Seltene Erden sollen strategisch wichtiger werden. Die neue Optionsvereinbarung für Hopkins in Ontario passt genau in dieses Muster. Der Kurs reagiert kurzfristig kräftig, bleibt aber tief im roten Bereich.
Am Freitag schloss die Aktie bei 0,20 Euro und legte damit 11,72 Prozent zu. Seit Jahresbeginn steht dennoch ein Minus von 82,48 Prozent.
Hopkins erweitert die Pipeline
Powermax hat Anfang Mai eine Optionsvereinbarung für das Hopkins Rare Earths Project gemeldet. Damit kann sich das Unternehmen eine vollständige Beteiligung sichern, belastet durch eine Net-Smelter-Return-Royalty von 2 Prozent.
Das Projekt liegt im Norden Ontarios und umfasst 13 Multicell-Claims. Insgesamt geht es um rund 5.900 Hektar in den Townships Hopkins und Mowbray. Geologisch liegt die Fläche im Clay-Howells Alkalic Rock Complex.
Das ist für Powermax wichtig. Alkalische Gesteinskomplexe gelten als aussichtsreiche Ziele für Seltene-Erden-Exploration. Das Unternehmen plant dort unter anderem luftgestützte Geophysik, radiometrische Messungen, Kartierungen und geochemische Proben.
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Der Zugang zur Fläche wirkt vergleichsweise günstig. Straßen, Forstrouten und regionale Verkehrskorridore liegen in Reichweite. Für frühe Explorer kann das spätere Feldprogramme einfacher und billiger machen.
Atikokan bleibt der Kern
Das wichtigste Projekt bleibt Atikokan im Nordwesten Ontarios. Powermax beschreibt dort mehrere Claim-Blöcke mit Granit-, Diorit- und Gneiskomplexen. Diese Gesteine können Pegmatite und seltenmetallhaltige Zonen beherbergen.
Bei Atikokan hat das Unternehmen vorrangige Explorationszonen abgegrenzt. Boden-, Gesteins- und Sedimentproben zeigen wiederkehrende Anomalien. Das spricht eher für ein strukturell kontrolliertes System als für einzelne Zufallsfunde an der Oberfläche.
Im Fokus stehen nun vor allem die Bereiche des Dashwa Gneiss Complex. Der White Otter Batholith hat dagegen niedrigere Priorität erhalten. Dort fallen die geochemischen Muster schwächer und diffuser aus.
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Gesteinsproben lieferten TREO-Werte zwischen 19,1 und 503,3 ppm. Mehrere Resultate lagen über 200 ppm. Der nächste Schritt dürfte zeigen, ob diese Anomalien zusammenhängende mineralisierte Zonen bilden.
China bleibt der Taktgeber
Der Makrotreiber ist unverändert stark. China kontrolliert rund 90 Prozent der weltweiten Verarbeitung Seltener Erden. Neue Exportkontrollen und strengere Regeln erhöhen deshalb den Druck auf westliche Lieferketten.
Genau hier liegt der Reiz solcher Junior-Werte. Projekte in Kanada und den USA bekommen mehr Aufmerksamkeit, weil Regierungen alternative Bezugsquellen suchen. Powermax hält neben den kanadischen Projekten auch Ogden Bear Lodge in Wyoming.
Dieses US-Projekt grenzt an das Bear-Lodge-Projekt von Rare Element Resources. Dort spielt staatliche Unterstützung durch das US-Energieministerium eine Rolle. Für Powermax erhöht das die strategische Sichtbarkeit des Distrikts.
Der Markt bleibt trotzdem hart. Die Aktie notiert trotz des Freitagsanstiegs rund 86 Prozent unter ihrem Januar-Hoch und nur etwa 14 Prozent über dem Mai-Tief. Damit preist der Markt viel Skepsis ein: Powermax hat ein breiteres Portfolio, muss aber erst zeigen, dass aus geologischen Zielen belastbare Bohrresultate werden.
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