Procter & Gamble treibt seine Nachhaltigkeitsstrategie mit technischen Innovationen voran. Im Fokus: Verpackungen, die sich wirklich recyceln lassen. Der Konsumgüterkonzern hat seine Zahnpastatuben für Marken wie Oral-B, Crest und Blend-A-Med neu konstruiert – sie bestehen jetzt nur noch aus einem einzigen Material. Das macht sie vollständig recyclingfähig.
Jürgen Dornheim, Director für Nachhaltigkeit und Verpackungsinnovation, bezeichnet die Umstellung als Teil eines umfassenden Mandats. Ziel sei es, nicht-recycelbare Formate schrittweise zu ersetzen.
Parallel dazu setzt P&G auf digitale Wasserzeichen. Diese Technologie – bekannt als „Holy Grail“-Initiative – kommt bei Lenor- und Downy-Verpackungen zum Einsatz und verbessert die Sortierung von Plastikabfällen in Recyclinganlagen. Ebenfalls im Portfolio: die firmeneigene PureCycle-Technologie. Sie entfernt Verunreinigungen aus recyceltem Polypropylen. Das Ergebnis: ein Material, das Neukunststoff in nichts nachsteht.
Dividende und Aktienrückkauf
An der Finanzfront bleibt P&G verlässlich. Die Quartalsdividende steigt auf 1,0885 US-Dollar je Aktie – annualisiert 4,35 Dollar. Bezogen auf den aktuellen Schlusskurs von 146,44 Dollar ergibt das eine Rendite von knapp drei Prozent. Im zuletzt gemeldeten Quartal erzielte der Konzern einen Gewinn je Aktie von 1,59 Dollar bei einem Umsatz von 21,24 Milliarden Dollar.
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Die Aktie notierte zuletzt bei 124,12 Euro – rund 17 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch. Der RSI liegt bei 33,5, nahe der überverkauften Zone. Institutionelle Anleger wie Bryn Mawr Trust Advisors und Midwest Trust Co haben ihre Positionen zuletzt aufgestockt.
Analysten bleiben zuversichtlich
Das durchschnittliche Analystenrating lautet „Moderate Buy“, das Kursziel liegt bei 158,31 Dollar. P&G hat zudem ein Aktienrückkaufprogramm über fünf Milliarden Dollar aufgelegt.
Die Kombination aus Ressourceneffizienz und Kapitalrückführung bildet das strategische Fundament. Ob diese Mischung reicht, um die Kursschwäche der vergangenen Monate zu drehen, hängt nicht zuletzt davon ab, ob die Recycling-Innovationen auch messbare Kostenvorteile bringen.
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