Prospect Capital: CEO Barry kauft 200.000 Aktien

Prospect Capital CEO John F. Barry III investiert sechsstellig in eigene Aktien. Die Transaktion unterstreicht das Vertrauen in die Refinanzierungsstrategie.

Prospect Capital Aktie
Kurz & knapp:
  • CEO erwirbt 200.000 Aktien
  • Insider-Anteil steigt auf 27,5 Prozent
  • Unbesicherte Anleihen zur Refinanzierung platziert
  • Monatliche Dividende von 0,035 Dollar bestätigt

CEO John F. Barry III setzt ein deutliches Zeichen. Während der Kurs von Prospect Capital in den letzten zwölf Monaten massiv unter Druck geriet, greift der Firmenchef nun selbst zu. Er investiert privates Kapital in sechsstelliger Höhe, um seine Position deutlich auszubauen.

Barry erwarb am 21. Mai insgesamt 200.000 Aktien über den freien Markt. Die Käufe erfolgten in zwei Tranchen zu Durchschnittspreisen von rund 2,28 und 2,24 US-Dollar. Damit kontrolliert der CEO nun 26,1 Prozent der Anteile.

Zusammen mit weiteren Führungskräften halten Insider nun rund 27,5 Prozent am Unternehmen. Parallel dazu nutzt Barry konsequent den Dividenden-Reinvestitionsplan. Allein zwischen März und Mai flossen so über 78.000 zusätzliche Anteile in sein Depot.

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Fokus auf unbesicherte Finanzierung

Diese Transaktionen fallen zeitlich mit einer strategischen Refinanzierung zusammen. Prospect Capital platzierte jüngst drei Serien unbesicherter Anleihen mit Kupons zwischen 7,25 und 7,75 Prozent. Die Papiere haben gestaffelte Laufzeiten bis in die Jahre 2029, 2031 und 2033.

Damit besteht das Kapital des Unternehmens zu rund 88 Prozent aus unbesicherten Schulden und Vorzugsaktien. Diese Struktur soll dem Finanzdienstleister mehr Flexibilität bei der Mittelverwendung ermöglichen.

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Stabile Ausschüttungen trotz Volatilität

Das Unternehmen verfügt über Barmittel und Kreditlinien von insgesamt 1,8 Milliarden US-Dollar. Die Nettoverschuldungsquote liegt bei 37,6 Prozent. Trotz der Marktschwankungen im privaten Kreditsektor bleibt die monatliche Ausschüttung stabil. Für die kommenden Monate wurde eine Dividende von 0,035 US-Dollar je Aktie bestätigt.

An der Börse reagierte das Papier zuletzt mit einer leichten Erholung auf 1,98 Euro. Dennoch notiert die Aktie nach einem Jahresverlust von rund 34 Prozent weiterhin nah an ihrem 52-Wochen-Tief. Die Dividendenrendite liegt rechnerisch bei extrem hohen 24,5 Prozent – ein Wert, der am Markt sowohl Interesse als auch Skepsis hinsichtlich der Nachhaltigkeit auslöst.

Die hohe Insiderquote unterstreicht das Vertrauen des Managements in die eigene Bilanzstruktur. Die Strategie setzt auf eine gezielte Umschichtung von Kapital aus reifen Investments in neue, vorrangig besicherte Kredite. Die nächsten monatlichen Ausschüttungen sind für Juni, Juli und August bereits fest terminiert.

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