Die Aktie des Diagnostikunternehmens Qiagen schoss am Dienstag um über 10 Prozent nach oben. Der Grund: Bloomberg berichtet von laufenden Übernahmegesprächen. Doch ist diesmal wirklich alles anders?
Übernahmekarussell dreht sich erneut
Qiagen prüft strategische Optionen – einschließlich eines möglichen Verkaufs. Das Unternehmen arbeitet mit Beratern zusammen, während der Aufsichtsrat erste Interessensbekundungen potenzieller Bieter sichtet. In den vergangenen Wochen fanden Gespräche mit mehreren Kaufinteressenten statt, darunter auch US-amerikanische Wettbewerber.
Die Verhandlungen befinden sich noch in einem frühen Stadium. Eine Gewissheit, dass es diesmal zu einem Abschluss kommt, gibt es nicht. Schließlich hat Qiagen in den vergangenen Jahren bereits mehrfach Übernahmeinteresse auf sich gezogen – ohne dass jemals ein Deal zustande kam.
Warum gerade jetzt?
Der Zeitpunkt könnte strategisch günstig sein. Die Qiagen-Aktie ist in Frankfurt im vergangenen Jahr um rund 18 Prozent gefallen. Der Börsenwert liegt bei 8,3 Milliarden Euro – deutlich unter früheren Bewertungen. Für potenzielle Käufer könnte das eine attraktive Einstiegsgelegenheit darstellen.
Zudem wächst der Markt für Nukleinsäure-Isolation und -Reinigung rasant. Laut aktuellen Prognosen soll er von 7,10 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 auf 10,99 Milliarden US-Dollar bis 2030 steigen – ein jährliches Wachstum von 9,1 Prozent. DNA-Isolationskits dominieren dabei das Geschäft mit einem Marktanteil von 22,2 Prozent.
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Starke Position in Wachstumsmarkt
Qiagen gehört zu den führenden Anbietern in einem Markt, der von der zunehmenden Verbreitung der Next-Generation-Sequencing-Technologie profitiert. Krankenhäuser und Diagnosezentren halten den größten Marktanteil, da DNA- und RNA-Extraktion der unverzichtbare erste Schritt für molekulare Tests ist.
Die Nachfrage steigt besonders in der Onkologie, bei genetischen Screenings und in der Infektionsdiagnostik. Nordamerika bleibt der größte Regionalmarkt mit einem Anteil von 42 Prozent im Jahr 2024.
Bleibt die Frage: Wird aus den Gesprächen diesmal mehr als nur Schlagzeilen?
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