Quantum eMotion drückt beim Ausbau seiner Cybersicherheits-Plattform aufs Tempo. Neben einem frischen Listing an der New Yorker Wall Street treibt das Unternehmen Zukäufe und Chip-Entwicklungen voran. Diese ehrgeizige Expansion steht allerdings in einem starken Kontrast zur aktuellen finanziellen Realität des Unternehmens.
Sprung an die US-Börse und Zukäufe
Ende Februar vollzog das Management einen wichtigen strategischen Schritt. Die Aktien wechselten vom Freiverkehr an die regulierte NYSE American. Dieser Wechsel soll die Sichtbarkeit bei US-Investoren erhöhen und eine breitere Anlegerbasis ansprechen. Die Notierungen an der kanadischen TSX Venture und in Frankfurt bleiben parallel bestehen.
Kurz vor dem Börsendebüt in den USA stärkte das Unternehmen seine Software-Sparte durch die Übernahme von SKV Technology. Für die Integration der kalifornischen SecureKey-Plattform fließen erfolgsabhängige Zahlungen von bis zu sieben Millionen Kanadischen Dollar. Hinzu kommen mögliche Lizenzgebühren von bis zu 15 Millionen Dollar über die nächsten fünf Jahre. Ziel der Akquisition ist der Aufbau einer durchgehenden Cybersicherheits-Architektur, die von der Cloud bis zum einzelnen Chip reicht.
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Hardware-Fokus und Blockchain-Einsatz
Gleichzeitig forciert das Unternehmen die Hardware-Entwicklung. Mit einer staatlichen Förderung in Höhe von 600.000 CAD durch das kanadische NRC IRAP startete ein grenzüberschreitendes Projekt. Gemeinsam mit dem taiwanesischen Partner JMEM Tek fließt ein Gesamtbudget von über 2,5 Millionen Dollar in die Entwicklung quantensicherer Halbleiter. Die Ingenieure wollen Sicherheitsfunktionen und kryptografische Beschleuniger direkt in die Silizium-Architektur von Chips integrieren, um diese gegen Manipulationen abzusichern.
Dass die Technologie des Unternehmens bereits in der Praxis ankommt, zeigt ein aktuelles Blockchain-Projekt. Seit Anfang März schützt der Quanten-Zufallsgenerator von Quantum eMotion KROWN-Token im Wert von rund 67,5 Millionen Dollar. Die Technologie liefert die notwendige Entropie für die kryptografischen Prozesse innerhalb der Vertragsinfrastruktur.
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Die finanzielle Lücke
Trotz dieser operativen Fortschritte bleibt das finanzielle Profil hochspekulativ. Das Unternehmen verzeichnete in den vergangenen zwölf Monaten einen Nettoverlust von 7,71 Millionen CAD bei einem Gewinn je Aktie von -0,04 CAD. Eigene Umsätze fehlen bislang komplett. Dennoch bewertet der Markt das Unternehmen aktuell mit rund 816 Millionen Dollar.
Bei einem Aktienkurs von zuletzt 4,02 CAD stützt sich diese Bewertung fast ausschließlich auf zukünftige Potenziale. In der nahen Zukunft rücken nun behördliche Zertifizierungen sowie die Markteinführung spezifischer Produkte wie Qastle und BESS in den Fokus. Verzögern sich diese Meilensteine oder gelingt die Skalierung nicht, drohen Anlegern bei dem aktuell hohen Kurs-Buchwert-Verhältnis spürbare Bewertungsabschläge und mögliche Verwässerungen.
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