Collins Aerospace, die Luft- und Raumfahrtsparte von RTX, hat am 21. Januar 2026 gleich drei mehrjährige Vertriebsverträge unterzeichnet. Die Partner: Integrated Procurement Technologies, S3 AeroDefense und Derco, eine Tochter von Lockheed Martin. Im Fokus stehen Räder und Bremsen für die legendäre C-130 Hercules – ein Militärtransporter, der seit 1954 im Einsatz ist und in über 70 Ländern fliegt.
Die Dreijahresverträge zielen darauf ab, die Hardware- und Logistikunterstützung für bestehende und potenzielle Kunden zu verstärken. Wer bereits mit Collins-Komponenten fliegt oder ein Upgrade erwägt, soll von gezieltem Support über den gesamten Produktlebenszyklus profitieren. Die Botschaft ist klar: RTX will seine Position als unverzichtbarer Zulieferer für kritische Militärkomponenten zementieren.
Warum gerade die C-130?
Die C-130 Hercules gilt als eines der erfolgreichsten Militärflugzeuge überhaupt. Seit ihrer Erstauslieferung 1954 war sie in jedem größeren US-Konflikt im Einsatz – von Kampfeinsätzen bis zu humanitären Hilfsaktionen. Ihre Stärke: Sie kann auf kurzen, unbefestigten oder holprigen Landebahnen operieren, wo Kampfjets längst aufgeben müssten.
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Matt Maurer, Vizepräsident und Geschäftsführer des Bereichs Landing Systems bei Collins Aerospace, betont die Mission-Critical-Rolle: „Räder und Bremsen ermöglichen sichere Starts, Landungen und Bodenbetrieb auf einigen der anspruchsvollsten Pisten der Welt.“ Die DURACARB-Technologie von Collins verspricht dabei längere Lebensdauer, weniger Wartungsaufwand und höhere Effizienz.
Zahlen, die zählen
RTX kommt aktuell auf eine Marktkapitalisierung von 263 Milliarden Dollar – beeindruckend für einen Konzern, der 2023 noch 68,9 Milliarden Dollar Umsatz verzeichnete. In den letzten zwölf Monaten kletterte der Erlös bereits auf 86 Milliarden Dollar. Die Aktie legte im Jahresverlauf fast 60 Prozent zu und notiert im Vorbörslichen bei 199 Dollar, ein Plus von 1,36 Prozent.
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Allerdings handelt RTX mit einem KGV von 40,4 nicht gerade günstig. Die Dividendenrendite liegt bei 1,39 Prozent, und das Unternehmen erhöhte die Ausschüttung vier Jahre in Folge. Analysten setzen Kursziele zwischen 150 und 230 Dollar – ein breites Spektrum, das die unterschiedlichen Erwartungen widerspiegelt.
Was kommt als Nächstes?
Am 27. Januar 2026 legt RTX die nächsten Quartalszahlen vor. Bis dahin dürften Investoren genau hinschauen, wie sich die jüngsten Auftragseingänge in den Büchern niederschlagen. Die Vertriebsverträge für die C-130 mögen nicht spektakulär klingen, doch sie unterstreichen RTXs Strategie, sich langfristig als unverzichtbarer Partner für Militärkunden zu positionieren.
Collins Aerospace fertigt die Räder und Bremsen in Troy, Ohio, und beliefert weltweit über 30.000 zivile und militärische Flugzeuge. Mit 185.000 Mitarbeitern und Geschäftsbereichen wie Pratt & Whitney und Raytheon bleibt RTX ein Schwergewicht in Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung.
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