Realty Income hat die Unterstützung seiner Aktionäre sicher. Auf der Hauptversammlung stimmten die Anteilseigner mit deutlicher Mehrheit für den Kurs des Managements. Damit ist der Weg frei für eine massive Expansion im laufenden Geschäftsjahr.

Rückendeckung für den Vorstand

Die Aktionäre wählten elf Direktoren in das Board, darunter CEO Sumit Roy. Die Zustimmungswerte lagen zwischen 603 und 648 Millionen Stimmen. Auch das Vergütungssystem der Führungskräfte erhielt breite Zustimmung.

Parallel dazu bestätigten die Anteilseigner KPMG als Wirtschaftsprüfer für das Jahr 2026. Mit 722,1 Millionen Ja-Stimmen fiel das Votum eindeutig aus. Diese Geschlossenheit gibt dem Unternehmen Stabilität für seine ehrgeizigen Ziele.

Milliarden-Investitionen im Fokus

Realty Income schaltet bei der Expansion einen Gang höher. Das Management hob das Investitionsziel für 2026 von 8,0 auf 9,5 Milliarden US-Dollar an.

Allein im ersten Quartal flossen bereits 2,8 Milliarden US-Dollar in neue Objekte. Dazu nutzt das Unternehmen verstärkt private Kapitalquellen. Ein Joint Venture über eine Milliarde US-Dollar stützt die Bilanz.

Hinzu kommen 1,7 Milliarden US-Dollar für den US-Core-Plus-Fonds. Das Ziel bleibt ein bereinigtes Ergebnis (AFFO) zwischen 4,41 und 4,44 US-Dollar je Aktie.

Stabilität im Immobilien-Portfolio

Das Geschäftsmodell mit Triple-Net-Lease-Verträgen erweist sich als robust. Realty Income verwaltet über 15.500 Immobilien bei einer Vermietungsquote von 98,9 Prozent. Im ersten Quartal stiegen die Mieten bei Neuverträgen im Schnitt um 3,4 Prozent.

Die Aktie notiert aktuell bei 53,65 Euro und verzeichnet seit Jahresbeginn ein Plus von fast zehn Prozent. Mit einer Liquidität von 3,9 Milliarden US-Dollar bleibt der Konzern handlungsfähig für weitere Zukäufe.