Red Cat erweitert sein Drohnen-Imperium. Die Blue-Ops-Tochter des US-Rüstungsspezialisten bringt die Variant 7 an den Start – ein autonomes Maritimfahrzeug für militärische Einsätze.
Die Plattform ist 7,2 Meter lang und nahezu unbemannt. Sie trägt bis zu 650 Kilogramm Nutzlast, erreicht in Kampfkonfiguration über 39 Knoten und bleibt über 60 Stunden auf See. Das Besondere: Blue Ops integriert das KI-gestützte Abwehrsystem „Bullfrog“ von Allen Control Systems. Die Waffe zielt automatisch auf feindliche Drohnen – ein wachsender Bedrohungsraum auf See.
Ambitionierte Stückzahlen
Das Unternehmen will noch dieses Jahr über 200 Einheiten bauen. Für 2027 sind mehr als 1.000 Vessels geplant. Gebaut wird in Florida und Georgia. Hinzu kommt die Akquisition von Quaze Technologies, Spezialist für kabellose Energieübertragung bei Drohnen. Parallel liefert Red Cat bereits Black-Widow-Systeme an das japanische Verteidigungsministerium.
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Die Variant 7 vereint mehrere Trends: unbemannte Kriegsführung, KI-gestützte Abwehr und modulare Maritimeinsätze. Analysten sehen das Potenzial – der Konsens steht auf „Kaufen“, mit einem durchschnittlichen Kursziel, das deutlich über dem aktuellen Niveau liegt.
Aktie unter Druck
Trotz der strategischen Expansion ist die Stimmung angespannt. Die Aktie notierte zuletzt bei 8,08 Euro – ein Minus von 28 Prozent binnen 30 Tagen. Auf Jahressicht steht dagegen ein Plus von gut 35 Prozent. Der RSI von 37 signalisiert eine leichte Überverkauftheit.
Das erste Fiskalquartal 2026 brachte einen Umsatzsprung von 15,5 Millionen Dollar – ein Plus von 849 Prozent im Jahresvergleich. Die Frage ist, ob die Produktion der Variant 7 die nötige Dynamik liefert, um das Wachstumstempo zu halten. Die nächsten Monate zeigen, ob Red Cat vom Drohnen- zum Maritimkonzern wird.
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