Refined Energy liefert, worauf Rohstoff-Investoren bei Explorern lange warten: Das Unternehmen hat sein erstes eigenes Diamantbohrprogramm gestartet. Im Fokus steht das Uran-Zielgebiet Dufferin West im Athabasca-Becken in Saskatchewan – einer Region, in der schon kleine Treffer große Erwartungen wecken. Entscheidend ist jetzt nicht mehr die Theorie aus Messdaten, sondern was der Bohrkern tatsächlich zeigt.
Vom Messsignal zur Bohrkrone
Der Startschuss fiel Anfang der Woche: Das erste Bohrloch des „maiden drill program“ läuft. Damit wechselt Refined Energy operativ von der Vorbereitung zur echten Feldarbeit. Anvisiert wird ein elektromagnetischer Leiter (EM-Conductor), der zunächst durch luftgestützte VTEM-Daten aufgefallen und anschließend durch ein zeitdomänenbasiertes Moving-Loop-EM-Programm am Boden (TEM) weiter eingegrenzt wurde.
Das Programm ist zunächst überschaubar geplant: mindestens drei Bohrlöcher mit insgesamt rund 1.200 Metern. Wichtig dabei: Es wird orientierter Bohrkern gewonnen. Das soll nicht nur helfen, Gestein und Alteration zu verstehen, sondern vor allem Strukturen wie Störungen und Kontakte sauber zu interpretieren – oft der Schlüssel, wenn es um hochgradige Athabasca-Uran-Lagerstätten geht. Parallel ist eine Gravimetrie-Bodenmessung vorgesehen, um zusätzliche Ziele besser zu priorisieren.
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Warum der Standort zählt
Die geologische Logik hinter Dufferin West speist sich aus Lage und Modell. Das Projekt grenzt an NexGen Energys SW3-Liegenschaft und liegt rund 18 Kilometer von Camecos Centennial Deposit entfernt. Dort gilt ein historisches Bohrloch als Referenz für das Potenzial der Region: 8,78% U₃O₈ über 33,9 Meter.
Refined sieht das Gebiet als aussichtsreich für Uranmineralisierung sowohl am „Unconformity“-Kontakt (Sandstein trifft Grundgebirge) als auch im Basement selbst – besonders entlang nordost-südwest verlaufender Störungszonen. Ein weiterer Pluspunkt für die Bohrbarkeit: Die Tiefe bis zur Unconformity wird auf Dufferin West vergleichsweise moderat interpretiert, etwa zwischen 60 und 340 Metern. Bisherige Arbeiten hätten zudem strukturelle Korridore bestätigt, die zu bekannten Mineralisierungssystemen im Athabasca-Becken passen.
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Geld, Rechte – und der nächste Katalysator
Finanziell ist der Bohrstart vorbereitet: Das Budget für 2026 liegt bei rund 1,7 Mio. CAD und soll vollständig von Refined getragen werden. Das Kapital kommt aus zwei Finanzierungsrunden, zuletzt einer nicht vermittelten „Charity Flow-Through“-Platzierung Mitte Februar (rund 1,5 Mio. CAD brutto). Die Mittel sind für qualifizierte kanadische Explorationausgaben im Rahmen des Phase-1-Programms vorgesehen.
Rechtlich ist das Projekt über eine Earn-in-Struktur gesichert: Refined hält eine exklusive Option, bis zu 75% am 10.140 Hektar großen Dufferin-Projekt von Eagle Plains Resources zu erwerben. Für 60% sind bis zum 31. Dezember 2026 Zahlungen, Aktienausgaben (insgesamt 1.000.000 Aktien) und Explorationsausgaben von 2,6 Mio. CAD vorgesehen. Für weitere 15% bis Ende 2028 kämen zusätzliche Zahlungen, 500.000 Aktien sowie 3,0 Mio. CAD Exploration hinzu. Das operative Management übernimmt TerraLogic Exploration.
Am Markt spiegelt sich die jüngste Zurückhaltung der Anleger in der Kursentwicklung: Auf 30 Tage liegt die Aktie mit -15,42% im Minus, gleichzeitig signalisiert der RSI von 76,9 eine kurzfristig stark aufgeheizte technische Lage. Der nächste konkrete Impuls sind die Ergebnisse aus den ersten drei Bohrlöchern – sie entscheiden, ob aus dem geophysikalischen Ziel ein belastbarer Fundhinweis wird.
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