Die Aktie von Renk konnte wie die Anteilscheine fast aller Rüstungsunternehmen in der jüngeren Vergangenheit massiv zulegen. Seit Mitte März hat allerdings nun eine deutliche Korrektur des Kurse eingesetzt. Gewinnmitnahmen sind hier als wichtigste Ursache zu nennen.
Traumhafte Performance
Und ich denke, man kann viel Verständnis für das Bedürfnis der Investoren haben, hier auch einmal „Kasse zu machen“. Denn auch jetzt noch ist die Performance der Renk-Aktie mehr als nur „begeisternd“. Allein seit Jahresbeginn, also in rund drei Monaten konnte sich der Kurs um satte +130% aufschwingen.
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Die Rahmenbedingungen sind optimal
Und diese Rally hat durchaus fundamentale Gründe. Denn als Rüstungsunternehmen findet Renk ideale Rahmenbedingungen vor. Europa hat nach dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ und dem Ende der Sowjetunion fast schon sträflich die eigene Rüstung vernachlässigt. Man ging davon aus, dass Russland keine militärische Gefahr mehr darstellen würde. Man sah das Land unter Putin als einen Handelspartner. Anders lässt sich kaum erklären, in welche Abhängigkeit sich Deutschland allein bei den Gaslieferungen begeben hatte. Der Einmarsch auf der Krim hätte eine Warnung sein müssen. Das wurde aber „ignoriert“. Der Überfall auf die Ukraine 2022 machte aber endgültig deutlich, dass Russland bereit ist, mit Waffengewalt seine Ziele zu erreichen. Nun wurden die Lücken in der europäischen Rüstung schmerzhaft bewusst. Gleichzeitig zeigte sich seit der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten ein weiteres Problem. In seiner zweiten Amtszeit rückt Trump massiv von Europa ab und wendet sich eher Russland zu. Das bedeutet aber auch, dass US-Waffensysteme nicht mehr so unkritisch wie in der Vergangenheit gesehen werden. Die europäischen Lieferanten müssen hier also auch zumindest zum Teil in die Bresche springen.
Renk wird von der Aufrüstung über viele Jahre massiv mit „proppenvollen“ Auftragsbüchern profitieren. Mit hoher Sicherheit wird die Aktie unter zeitweiligen Schwankungen langfristig und deutlich aufwärts tendieren.
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