Renk Aktie: Richter übernimmt Aufsichtsrat am 10. Juni

Trotz Kursrutsch baut Renk Führung aus und erhöht Dividende. CEO Sagel bleibt bis 2032, neuer Aufsichtsrat soll Vertrauen stärken.

Renk Aktie
Kurz & knapp:
  • Dividende steigt um 38 Prozent
  • CEO-Vertrag vorzeitig verlängert
  • Neuer Aufsichtsratschef nominiert
  • Auftragsbestand nahe sieben Milliarden

Volle Auftragsbücher, aber ein Aktienkurs im Keller. Bei Renk klaffen operatives Geschäft und Börsenbewertung aktuell weit auseinander. Das Management reagiert mit personeller Kontinuität und höheren Ausschüttungen.

Am Freitag fiel das Papier mit 43,91 Euro auf ein neues Jahrestief. Heute erholt sich der Kurs leicht auf 45,09 Euro, notiert aber weiterhin fast 50 Prozent unter seinem Höchststand.

Neuer Aufseher und mehr Geld für Aktionäre

Um das Vertrauen der Anleger zu stärken, baut das Rüstungsunternehmen den Aufsichtsrat um. Zur Hauptversammlung am 10. Juni steht der Industrieexperte Dr. Klaus Richter zur Wahl. Er soll den bisherigen Chefaufseher Claus von Hermann ablösen. Richter bringt jahrzehntelange Erfahrung mit, unter anderem als Vorstandssprecher der Diehl-Gruppe und Chefeinkäufer bei Airbus.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Renk?

Aktionäre können sich auf der Versammlung über mehr Geld freuen. Der Vorstand schlägt eine Dividende von 0,58 Euro pro Aktie vor. Das ist ein sattes Plus von 38 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Außerdem stimmen die Anteilseigner über einen neuen Beherrschungsvertrag mit der Renk GmbH ab. Dieser Schritt soll künftig interne Abläufe vereinfachen.

Parallel dazu sichert der Konzern die operative Führung ab. Der Aufsichtsrat hat den Vertrag von CEO Alexander Sagel vorzeitig um fünf Jahre verlängert. Er soll die strategische Wachstumsphase der kommenden Jahre verantworten und das Unternehmen bis 2032 führen.

Volle Kassen, skeptischer Markt

Operativ läuft es rund. Das erste Quartal brachte einen Umsatz von rund 284 Millionen Euro und einen Auftragseingang von 582 Millionen Euro. Der gesamte Auftragsbestand kletterte auf fast sieben Milliarden Euro. Die Nachfrage aus den Bereichen Verteidigung und Marine bleibt ungebrochen hoch.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Renk?

Trotz dieser Zahlen bleibt der Kapitalmarkt skeptisch. Das Management muss nun Überzeugungsarbeit leisten. Auf anstehenden Konferenzen in New York und Frankfurt präsentiert Sagel seine Strategie. Das Ziel:

Bis 2030 plant Renk einen Umsatz von bis zu 3,2 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Im vergangenen Geschäftsjahr lagen die Erlöse bei 1,37 Milliarden Euro.

Die operative Marge soll im gleichen Zeitraum die Marke von 20 Prozent knacken. Erste Reaktionen großer Investoren auf diese Wachstumspläne folgen auf den anstehenden Roadshows.

Renk-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Renk-Analyse vom 18. Mai liefert die Antwort:

Die neusten Renk-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Renk-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 18. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Renk: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Renk

Renk Jahresrendite