Revolut verliert einen seiner wichtigsten Strategen. Dmytro Strelchuk verlässt das Unternehmen nach acht Jahren. Er baute das Geschäft von 40 Mitarbeitern auf eine globale Größe aus. Nun nimmt er sich eine Auszeit.
Der Abschied markiert eine Zäsur. Strelchuk bereitete zuletzt den Markteintritt in Indien und der Türkei vor. Parallel dazu setzt die Führung neue Ziele. Das Fintech plant Investitionen von zehn Milliarden Pfund.
Aggressive Wachstumsziele bis 2030
Bis zum Jahr 2030 will Revolut in 30 neue Märkte expandieren. Dafür stellt das Unternehmen massiv Personal ein. Allein in Westeuropa entstehen derzeit über 400 neue Stellen. Der Fokus liegt auf Risiko-Management und Vertrieb.
In Spanien geht Revolut neue Wege. In Barcelona eröffnete im Mai der erste physische Store. Bis 2028 soll die Belegschaft dort auf 1.000 Mitarbeiter wachsen. Es handelt sich um ein Kundenzentrum statt einer klassischen Bankfiliale.
Neue Lizenzen und Produkte
Auch regulatorisch hat das Unternehmen Meilensteine erreicht. Seit März 2026 besitzt Revolut eine britische Vollbanklizenz. Damit sind die Einlagen von 13 Millionen Kunden im Vereinigten Königreich geschützt. Nun folgen neue Produkte wie Kreditkarten und Hypotheken.
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Die Expansion stützt sich auf starke Zahlen. Im Jahr 2025 erwirtschaftete Revolut einen Vorsteuergewinn von 1,7 Milliarden Pfund. Der Umsatz kletterte derweil auf 4,5 Milliarden Pfund.
Das Geschäftsmodell basiert auf ständiger Innovation. Elf verschiedene Produkte erzielen bereits Erlöse in dreistelliger Millionenhöhe.
Investoren bewerten das Fintech aktuell mit 75 Milliarden Dollar. Für das laufende Jahr peilt das Management einen Rekordgewinn an. Der Profit soll auf 3,5 Milliarden Dollar steigen.
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