Der Versuch von Rezolve AI, durch eine feindliche Übernahme von Commerce.com massiv zu skalieren, ist am Widerstand des Zielunternehmens gescheitert. Die deutliche Zurückweisung des Angebots sorgt für Unruhe unter den Anlegern und rückt die Wachstumsstrategie von CEO Daniel M. Wagner in ein kritisches Licht.
Widerstand bei Commerce.com
Das Board von Commerce.com wies den Vorschlag, der einen Aktientausch im Verhältnis von eins zu zwei vorsah, förmlich zurück. Die Begründung fiel deutlich aus: Das Angebot entspreche einem Abschlag von 47 % gegenüber der aktuellen Marktbewertung. Zudem seien die Bedingungen schlechter dotiert gewesen als bei einem früheren Vorstoß von Rezolve AI im Februar.
Die Reaktion an der Börse folgte prompt. Am Freitag verlor das Papier 6,30 % und schloss bei 2,38 USD, wobei das Handelsvolumen mit 456.000 Aktien fast doppelt so hoch ausfiel wie im üblichen Durchschnitt. Marktbeobachter werten den Kursrutsch als Zeichen schwindender Hoffnung auf eine schnelle Konsolidierung in diesem Softwaresegment.
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Strategischer Schlagabtausch
Zwischen den Führungsetagen ist unterdessen ein öffentlicher Schlagabtausch entbrannt. Rezolve-CEO Daniel M. Wagner kritisierte die Haltung von Commerce.com als realitätsfern und verwies auf die schwachen Wachstumsaussichten des Übernahmeziels von lediglich 1,5 % für das Geschäftsjahr 2026. Wagner setzt dem die eigenen, deutlich ambitionierteren internen Ziele entgegen.
Analysten zeigen sich jedoch skeptisch, was die Wahrscheinlichkeit einer Einigung betrifft. Die Bewertungslücke zwischen beiden Unternehmen scheint derzeit zu groß, als dass kurzfristig mit einer Annäherung zu rechnen wäre. Erschwert wird die Lage durch eine allgemeine Schwäche im Softwaresektor, da Investoren derzeit die Auswirkungen neuer KI-Modelle auf traditionelle Geschäftsmodelle prüfen.
Rezolve AI muss nun beweisen, dass das Unternehmen auch ohne den Zukauf die versprochene Dynamik entfalten kann. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 peilt das Management einen Umsatz von 360 Millionen USD an.
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