Volle Auftragsbücher, schwacher Kurs — bei Rheinmetall klaffen operatives Geschäft und Börsenstimmung derzeit weit auseinander. Die Bundeswehr bestellt Infanteriesysteme im Wert von gut einer Milliarde Euro. An der Börse verpufft die Nachricht völlig.
Die Bundeswehr ruft Ausrüstung für rund 1,04 Milliarden Euro ab. Konkret geht es um das System „Infanterist der Zukunft“. Rheinmetall liefert 237 neue Zugsysteme und modernisiert alte Bestände. Der Deal gehört zu einem Rahmenvertrag aus dem Vorjahr. Dieser umfasst insgesamt bis zu 3,1 Milliarden Euro.
Rheinmetall liefert die neue Technik ab November 2027 aus. Bis Ende 2029 will der Rüstungskonzern alle Systeme übergeben. Damit stattet die Truppe künftig über 12.000 Soldaten aus. Der Konzern tauscht dabei veraltete Komponenten aus. Die neue Technik vernetzt die Infanterie enger mit Fahrzeugen.
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Milliardenaufträge am Fließband
Der aktuelle Abruf passt ins Bild der letzten Wochen. Erst kürzlich startete Rheinmetall in Hamburg die Serienproduktion maritimer Drohnen. Parallel dazu sicherte sich das Unternehmen einen weiteren Milliardenvertrag für sogenannte „Loitering Munition“. Der gesamte Auftragsbestand summiert sich auf über 60 Milliarden Euro.
Trotz der vollen Bücher schwächelt die Aktie massiv. Die Folge: Mit aktuell 1.340 Euro notiert das Papier exakt auf dem 52-Wochen-Tief. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf gut 16 Prozent. Vom Rekordhoch im vergangenen Herbst ist der Kurs weit entfernt.
Neue Impulse könnten die kommenden Wochen bringen. Am 7. Mai legt Rheinmetall die Zahlen für das erste Quartal vor. Fünf Tage später folgt die Hauptversammlung. Dort stimmen die Aktionäre über eine vorgeschlagene Dividende von 11,50 Euro je Anteilsschein ab.
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