Rheinmetall: 4,2 Milliarden für 200 Puma-Panzer

Rheinmetall erhält 4,2-Milliarden-Auftrag für Puma-Panzer, während die Aktie ein neues Jahrestief erreicht. Der Konzern treibt zudem KI-Drohnentechnologie voran.

Rheinmetall Aktie
Kurz & knapp:
  • 4,2 Milliarden Euro für 200 Puma-Panzer
  • Aktie fällt auf neues 52-Wochen-Tief
  • Erfolgreicher Test von KI-Drohnenschwärmen
  • Ausbau der Belegschaft auf 70.000 Mitarbeiter

Volle Auftragsbücher, aber fallende Kurse. Bei Rheinmetall klaffen operative Realität und Börsenstimmung derzeit weit auseinander. Die Bundesregierung bestellt hunderte neue Schützenpanzer für die Truppe. Die Aktie rutscht am Dienstag dennoch ab.

Das neue Auftragsvolumen beläuft sich auf rund 4,2 Milliarden Euro. Rheinmetall baut die 200 Panzer vom Typ Puma gemeinsam mit dem Partner KNDS. Ab Mitte 2028 rollen die Fahrzeuge an die Bundeswehr. Diese massive Ausweitung eines alten Rahmenvertrags reagiert direkt auf die veränderte Sicherheitslage.

Am Aktienmarkt verpufft diese Nachricht völlig. Die Folge: Das Papier fiel am Dienstag auf exakt 1.329,60 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf fast 17 Prozent. Damit markiert der Wert ein neues 52-Wochen-Tief.

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KI-Drohnen für Litauen

Parallel zum klassischen Panzerbau treibt der Konzern neue Technologien voran. Auf dem Truppenübungsplatz Ohrdruf testete Rheinmetall erfolgreich einen KI-gestützten Drohnenschwarm. Das System vernetzt Aufklärungsdrohnen und bewaffnete Fluggeräte.

Die Software C2-UMS Bw steuert den gesamten Verbund. Bis zum Jahr 2027 plant die Bundeswehr, dieses System in Litauen einzusetzen. Damit schließt der Rüstungskonzern eine wichtige Lücke im Bereich der unbemannten Systeme. Analysten sahen das Unternehmen hier bislang oft im Rückstand.

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Infanterie im Fokus

Die weltweiten Rüstungsausgaben steigen massiv. In Deutschland wuchs das Verteidigungsbudget zuletzt spürbar. Davon profitiert Rheinmetall auch jenseits der schweren Waffen. Der Haushaltsausschuss genehmigte kürzlich 1,3 Milliarden Euro für die digitale Ausstattung der Infanterie. Ab Ende 2027 liefert das Unternehmen neue Systeme für Tausende Soldaten aus.

Um diese Auftragsflut zu bewältigen, baut das Management die eigenen Kapazitäten stark aus. Bis 2030 will Rheinmetall weltweit rund 70.000 Menschen beschäftigen. Die Aufgabe für die kommenden Monate ist klar definiert. Der Konzern muss beweisen, dass er die milliardenschweren Bestellungen pünktlich und profitabel abarbeitet. Hält das Unternehmen diesen Zeitplan ein, findet auch die Aktie fundamentale Unterstützung.

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