Ab dem 24. März präsentiert Rheinmetall auf der XPONENTIAL Europe in Düsseldorf das wohl breiteste Portfolio autonomer Verteidigungstechnologien, das der Konzern je auf einer Messe gezeigt hat. Der Auftritt ist mehr als ein Marketingevent — er spiegelt eine grundlegende strategische Neuausrichtung wider.
Drohnen, Satelliten, Kampfroboter
Im Mittelpunkt stehen mehrere neue Systeme. Das FV-014 ist eine tragbare Loitering-Munition, die Aufklärung und gezielten Angriff kombiniert — der Bediener bleibt dabei stets in den Entscheidungsprozess eingebunden. Ergänzt wird das Angebot durch die RV-005, eine Interceptor-Drohne, die feindliche UAVs per Rammstoß oder Gefechtskopf ausschaltet und dabei KI-gestützt auch unter Funkstörungen präzise navigiert.
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Neu im Portfolio ist außerdem der YARO Cobot, ein kollaborativer Roboter für extreme Einsatzbedingungen. Im Weltraumbereich setzt Rheinmetall auf SAR-Satelliten, die über das Joint Venture Rheinmetall ICEYE Space Solutions zu einer souveränen deutschen Satellitenkonstellation aufgebaut werden sollen.
Konzernumbau mit klaren Zielen
Der Messeauftritt fällt in eine Phase tiefgreifender Umstrukturierung. Zum Jahresbeginn 2026 wurden drei neue Segmente geschaffen: Air Defence, Digital Systems und Naval Systems. Letzteres entstand durch die NVL-Übernahme im März und soll bis 2030 einen Umsatz von fünf Milliarden Euro bei Margen von über 15 Prozent erzielen.
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Das finanzielle Fundament ist dabei solide. Im vergangenen Jahr wuchs der Umsatz des fortgeführten Geschäfts um 29 Prozent auf knapp zehn Milliarden Euro, die operative Marge erreichte 18,5 Prozent. Für 2026 peilt das Unternehmen ein Wachstum von 40 bis 45 Prozent auf bis zu 14,5 Milliarden Euro an — begleitet von einer leicht verbesserten Marge von rund 19 Prozent.
Offene Baustelle: Autozulieferung
Ein Wermutstropfen bleibt der schleppende Verkauf des Autozuliefergeschäfts. Eine Vertragsunterzeichnung ist frühestens im dritten Quartal realistisch — später als ursprünglich geplant. Am 7. Mai folgen die Zahlen zum ersten Quartal 2026, fünf Tage später tagt die Hauptversammlung, auf der eine Dividende von 11,50 Euro je Aktie vorgeschlagen werden soll. Die Aktie notiert aktuell rund 25 Prozent unter ihrem Ende September 2025 markierten 52-Wochen-Hoch von 1.995 Euro — der Markt dürfte die starken Wachstumsziele bis dahin neu einpreisen wollen.
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