Erst aussortiert, nun kurz vor einem Milliarden-Vertrag. Der Rüstungskonzern Rheinmetall steht vor einer überraschenden Wende bei der Beschaffung neuer Kampfdrohnen für die Bundeswehr. Nachdem erste Tests der Systeme nicht die gewünschten Ergebnisse lieferten, könnte das Nachreichen erfolgreicher Daten nun einen Rahmenvertrag über bis zu 2,4 Milliarden Euro freimachen.
Zweite Chance für die Raider-Drohne
Ursprünglich hatte der Haushaltsausschuss des Bundestages Ende Februar lediglich Aufträge an zwei Konkurrenten vergeben. Rheinmetalls Einweg-Drohne vom Typ FV-014 „Raider“ lieferte laut Ministerium zunächst nicht die geforderten Wirksamkeitsnachweise. Nach erfolgreichen Nachprüfungen in den vergangenen Tagen soll der Ausschuss noch im April über eine erste Tranche im Wert von knapp 300 Millionen Euro abstimmen.
Diese Festbestellung umfasst rund 2.500 Loitering-Munition-Systeme sowie Bodenstationen und Simulatoren. Die Drohnen sind für Reichweiten bis zu 100 Kilometer ausgelegt und sollen primär die neue deutsche Panzerbrigade 45 in Litauen schützen. Das Ministerium wählte Rheinmetall als dritten Lieferanten aus, da die optischen Sensoren der Raider-Drohne die Systeme der Konkurrenz sinnvoll ergänzen.
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Strenge Frist für das Milliarden-Paket
Der vollständige Abruf des Rahmenvertrags ist an eine klare Bedingung geknüpft. Die Serienfertigung startet nur, wenn die Systeme bis spätestens April 2027 die offizielle Qualifikation durchlaufen. Gelingt dies, sichert sich Rheinmetall einen weiteren Großauftrag, der das ohnehin starke fundamentale Wachstum stützt. Das Unternehmen peilt für 2026 einen Umsatz von mehr als 14 Milliarden Euro bei einer operativen Marge von 19 Prozent an. Am Markt reagierte die Aktie heute unaufgeregt und gab leicht auf 1.528,00 Euro nach.
Neben der anstehenden Entscheidung im Haushaltsausschuss richten Anleger den Blick auf die kommende Hauptversammlung im Mai 2026. Dort stimmt das Gremium über den Dividendenvorschlag von 11,50 Euro je Aktie ab, was ein Plus von 42 Prozent gegenüber dem Vorjahr und die vierte Erhöhung in Folge bedeutet.
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