Für die Aktie von Rheinmetall geht es am heutigen Freitag weiter bergab. Die Notierungen haben immer noch die Neigung, sogar in Richtung sehr deutlich fallender Kurse zu laufen. Ganz konkret geht es um die Unterstützung bei 800 Euro, die zumindest infrage stand. Aktuell liegen die Kurse bei einem Verlust von 3,8 %. 809,90 Euro werden damit an den Börsen angezeigt. Das ist also noch über dieser Grenze. Dennoch hat die Aktie 35 % Abstand zum GD200 und 22 % zur 200-Tage-Linie. Das ist ein katastrophales Ergebnis.
Rheinmetall: Kleines Desaster
Minus 21,98 % werden für die laufende Woche verbucht. Die Aktie ist schlicht und ergreifend auf dem Weg nach unten. Es gibt derzeit wenig, was das Papier hält. Hintergrund der jüngsten Kursverluste von auch 16 % am gestrigen Donnerstag sind die Quartalszahlen. Rheinmetall hatte hier enttäuscht. Die Gewinnmarge ist in der Prognose für das laufende Jahr insgesamt auf 18,5 % zusammengesunken. 19 % waren es vorher. Dies scheint den Börsen nicht zu reichen.
Zudem ist Rheinmetall aktuell in einer schlechten Verfassung, bezogen auf den Umsatz. 13,2 Milliarden Euro sollen es im laufenden Jahr nur werden. 13,7 bis 14,2 Milliarden Euro waren vorher angegeben. Das heißt, hier haben die Börsen den Stecker gezogen. Allerdings können Analysten mit dieser Reaktion relativ wenig anfangen. Rheinmetall hat immer noch alle Chancen, deutlich über die Marke von 1.000 Euro zu klettern, wenn es nach den Analysten geht. Sämtliche Analystenziele liegen deutlich über dem, was die Börsen derzeit für die Aktie bezahlen.
Warum? Hier geht man davon aus, dass die Wachstumsprognosen zumindest nicht so schwach sind, wie es die Börsen derzeit wohl spielen. Die Notierungen haben im laufenden Jahr bereits 48,2 % nachgegeben. Dabei wächst der Umsatz um circa 33 bis 35 %. Insofern passt hier einiges nicht. Analysten sind also der Meinung, die Aktie könnte deutlich höher notieren.
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