Rheinmetall-Aktie: Kommt es jetzt zum großen Knall!?

Vor den Quartalszahlen am 7. Mai zeigen sich Analysten uneins über die kurzfristige Profitabilität von Rheinmetall, die langfristigen Perspektiven bleiben jedoch positiv.

Rheinmetall Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Quartalszahlen am 7. Mai entscheidend
  • Analysten uneins über kurzfristige Profitabilität
  • Kursziele zwischen 2.100 und 2.125 Euro
  • Auftragsbestand bei 63,8 Milliarden Euro

Einen echten Knaller könnte nun die Aktie von Rheinmetall liefern. -0,2 % waren es gestern mit einem Endstand von nur 1.339,80 Euro. Aber Analysten sehen noch immer die Chance auf einen sehr klaren Ausbruch auf über 2000 Euro. Die Märkte wollen es nur noch sehen. Dabei wird in einigen Tagen hier sozusagen der Vorhang gehoben.

Rheinmetall: Warten die Märkte doch nur noch auf die Zahlen?

Zwischen vorsichtigen und optimistischen Einschätzungen verdichtet sich bei Rheinmetall im Vorfeld der Quartalszahlen am 7. Mai ein vielschichtiges Analystenbild, das stark unterschiedliche Annahmen zur kurzfristigen Profitabilität zeigt. Während die langfristigen Perspektiven weitgehend unstrittig bleiben, richtet sich der Fokus klar auf die operative Entwicklung im ersten Quartal.

Barclays geht für den Jahresauftakt der Branche von einer eher verhaltenen Entwicklung aus und erwartet eine schwächere Profitabilität sowie einen saisonal bedingt niedrigeren Cashflow. In der aktuellen Sektorstudie wird mit Leonardo sogar ein Wettbewerber bevorzugt, dennoch bleibt Rheinmetall mit „Overweight“ eingestuft. Das Kursziel von 2.125 Euro impliziert ausgehend vom aktuellen Niveau ein Aufwärtspotenzial von rund 40 %.

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Die Deutsche Bank setzt einen anderen Akzent. Sie rechnet mit einem soliden Start ins Jahr, verweist jedoch gleichzeitig auf die außergewöhnlich starken Vergleichswerte aus dem Vorjahr. Die Kaufempfehlung („Buy“) bleibt bestehen, das Kursziel liegt bei 2.100 Euro und damit nahezu auf dem Niveau von Barclays. Die Differenz zwischen den Einschätzungen liegt damit primär in der kurzfristigen Dynamik, nicht in der grundsätzlichen Bewertung.

Fundamental bleibt das Bild stabil. Der Auftragsbestand lag zu Jahresbeginn schon bei rund 63,8 Milliarden Euro, während für 2026 ein Umsatz von 14,0 bis 14,5 Milliarden Euro erwartet wird (Rheinmetall geht wohl von 14,2 Mrd. Euro aus), was einem Wachstum von bis zu 45 % entspricht. Gleichzeitig gehen Analysten von einem Gewinn je Aktie von rund 40,52 Euro aus, ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr.

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Vor diesem Hintergrund rücken die Quartalszahlen am 7. Mai in den Mittelpunkt. Sie gelten als zentraler Indikator, da sie zeigen werden, ob die kurzfristigen Erwartungen erfüllt werden können oder ob sich die vorsichtigeren Annahmen bestätigen.

Analysten sind wie beschrieben auch jetzt noch sehr zuversichtlich. Die Börsen kümmern sich noch nicht ganz darum. Das kann sogar positiv sein.

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