Rheinmetall-Aktie: Sie liegen alle falsch!

Der Rüstungskonzern erlebte einen drastischen Kursverlust von über 12%, bleibt aber im langfristigen Aufwärtstrend mit vielversprechenden Projekten und Kooperationen.

Rheinmetall Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Handelspolitische Spannungen belasten Kursentwicklung
  • Neue Panzerprojekt-Kooperation mit KNDS und Thales
  • Kartellamt erteilt Freigabe für Zusammenarbeit
  • Jahresperformance weiterhin über 100% positiv
Rheinmetall hat gestern, am Freitag, einen unfassbaren Abschlag hinnehmen müssen. Die Aktie verlor am Ende 12,44 %. Damit landete der Kurs auf nur noch 1.184,75 €. Noch immer ist die Aktie in einem sehr sehr klaren Aufwärtstrend, allerdings mehren sich die Bedenken hinsichtlich der Gesamtstimmung am Markt.
Mit diesem Kurs ist die Aktie nach Meinung einiger Beobachter bereits in einem Crash Modus. Das ist so nicht richtig, wie sich recht einfach zeigen lässt.
Der Umstand, dass es nun richtig geknallt hat, ist ausschließlich auf die Zoll-Politik von Donald Trump und die Reaktionen aus der restlichen Welt zurückzuführen. China hat die Zölle wie auch die USA auf 34 % angehoben. Somit fürchten Analysten, Investoren und Beobachter am Ende einen Handelskrieg. Der Ausgang wäre offen. Tatsächlich allerdings ist der Schaden für die Rheinmetall in betriebswirtschaftlicher Hinsicht sicherlich nicht allzu hoch.

Rheinmetall hat enorm Potenzial

Am Freitag alleine hat Rheinmetall ein starkes Panzerprojekt mit KNDS und Thales begonnen. Das Kartellamt hat nach Berichten in den Medien den Weg dafür frei gemacht. Es bestehen also keine rechtlichen Bedenken mehr gegen diese Art der Zusammenarbeit.
Dies ist ein weiterer Beleg dafür, dass Rheinmetall am Markt erstklassig aufgestellt ist und zahlreiche Kooperationen angehen kann und anggeht, die das Rüstunggeschäft in den kommenden Monaten und Jahren sicherlich befeuern werden. So war auch eine Zusammenarbeit mit Leonardo entstanden, einem anderen Panzerhersteller.
Formal ist die Aktie auch nach dieser Nachricht und nach diesem Kursabschlag noch immer in einem starken Aufwärtstrend. Der GD 100 ist -52,28 % entfernt. Der GD 200 ist 90,46 % entfernt. Das sind klare Signale dafür, wie stark die Aktie im Rennen ist. Seit Jahresanfang ging es immer noch um 108,55 % nach oben. Damit hat sich noch nicht viel am Aufwärtstrend geändert, auch wenn die Stimmung derzeit schlecht ist.
Die einzige Frage wird sein, wie schnell die Börsen sich insgesamt nach dem massiven Abschlag wieder beruhigen werden.

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Über Joerg Mahnert 100 Artikel
Jörg Mahnert ist seit nunmehr 28 Jahren im Bereich Trading und Investment tätig. Seit 2001 macht er die in Deutschland zu Unrecht vernachlässigte Methodik Point&Figure-Charttechnik bekannt und veröffentlicht seine Analysen auf seiner Seite XundO.info und auf einigen etablierten Finanz-Portalen.