Ein deutlich besseres Bild gibt teilweise inzwischen Rheinmetall ab. Zum Ende der vergangenen Woche hatte die Aktie binnen einer Woche mehr als 15 % zugelegt. Sie hat vor allem die aus charttechnischer Sicht wichtige Marke von 1.000 Euro überwunden, was eine deutliche Verbesserung der Stimmung mit sich bringt. Nur sind am Montag wieder einige Gewinnmitnahmen gefolgt. Der Titel verlor -2,6 %. Hier wiederum verweisen die Beobachter auf einen ggf. stabileren Korridor und Friedenschancen in der Ukraine. Was so falsch ist. Ein kurzer Rückblick:
In den vergangenen Sitzungen waren einige neue Nachrichten verarbeitet worden, die möglicherweise auch die Stimmung am Aktienmarkt für Rüstungsunternehmen insgesamt etwas verbessert haben.
Rheinmetall wird mehr Geld zur Verfügung haben
Bei Rheinmetall speziell ist die Kreditlinie erweitert worden. Es geht hier um die sogenannte syndizierte Kreditlinie. Die hatte vorher eine Grenze von 750 Millionen Euro, jetzt sind es 1,5 Milliarden Euro.
Zudem gibt es weitere Vertragsabschlüsse in den USA für American Rheinmetall.Außerdem gibt es bei Rheinmetall jetzt fast im Zwei- bis Drei-Tages-Takt immer wieder eine neue Nachricht. Zum Beispiel wurde jetzt bekannt gegeben, dass die Munitionsproduktion in Spanien ausgebaut würde.
All diese Nachrichten haben Rheinmetall in die Karten gespielt. Sie sind allerdings offensichtlich nicht der einzige Grund dafür, dass es der Aktie nunmehr besser geht.
Die Notierungen sind auch bei anderen Rüstungsaktien deutlich nach oben gelaufen. Rheinmetall stellt hier keine Ausnahme dar. Und dennoch sind die Aussichten recht gut. Derzeit befindet sich die Aktie bei circa 1.090 Euro, zumindest kurz- und mittelfristig wieder in einem technischen Aufwärtstrend.
Analysten erwarten auch deutlich höhere Kurse.
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