Geht es nach den Börsen, steht Rheinmetall erneut vor einer schwierigen Zeit. Am Dienstag verlor die Aktie 1,5 % und erreichte nur noch 1.018,70 Euro. Am Mittwoch bleibt die Aktie gleichfalls sehr verhalten. Die Notierungen sind mit dem Abschlag von -0,9 % in den Tag gestartet. Bitter, könnte man meinen. Denn damit befinden sich die Notierungen wieder auf dem Weg nach unten.
Rheinmetall kämpft allenfalls mit der Linie von 1.000 Euro
Der GD200 gilt als einer der wichtigsten Trendindikatoren. Von diesem ist die Aktie inzwischen mehr als 20 % entfernt. Allein in den vergangenen fünf Handelstagen hat Rheinmetall erneut rund 3 % verloren. Dabei gibt es keine neuen Nachrichten, die gegen das Unternehmen sprechen würden. Im Gegenteil: Rheinmetall hat gemeinsam mit dem italienischen Unternehmen Leonardo einen Auftrag für das italienische Heer erhalten.
Davon lassen sich die Börsen derzeit allerdings nicht beeindrucken. Rheinmetall bleibt unter Druck. Analysten rechnen weiterhin mit deutlich steigenden Kursen. Auch diese Einschätzungen sind an den Börsen bislang nicht angekommen. Die Frage ist, wann sich das ändern wird. Vielleicht bietet sich am 5. November eine Gelegenheit dazu. Dann wird Rheinmetall die nächsten Quartalszahlen präsentieren.
Derzeit ist die Kursentwicklung schlicht enttäuschend. Allerdings haben auch andere Rüstungsunternehmen mit ähnlichen Problemen an den Börsen zu kämpfen. Rheinmetall ist damit offensichtlich weniger als einzelnes Unternehmen betroffen, sondern vielmehr als Vertreter der gesamten Rüstungsbranche. Die Wende kann deshalb eigentlich jederzeit eintreten.
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