Rio Tinto hat gestern eine Investition von US$144 Millionen für die nächste Entwicklungsphase von Resolution Copper in Arizona genehmigt. Der Anteil des Unternehmens beträgt US$79 Millionen. Nach Angaben von Rio Tinto soll das Geld unter anderem Machbarkeitsstudien und weitere technische Arbeiten am Projekt finanzieren.

Mittel für Planung und Ausrüstung

Resolution Copper ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Rio Tinto und BHP. Eine Tochtergesellschaft von Rio Tinto hält daran 55%, eine Tochtergesellschaft von BHP die übrigen 45%.

Das genehmigte Budget umfasst neben den Studien auch Ingenieurarbeiten, Ausrüstung und Exploration. Zudem sind Mittel für Anlagen zur Wasseraufbereitung vorgesehen. Damit finanziert das Unternehmen mehrere Arbeitsbereiche der nächsten Projektphase.

Wiederanlauf bei Oyu Tolgoi

Bei der mongolischen Mine Oyu Tolgoi meldete Rio Tinto am 30. Oktober die schrittweise Wiederaufnahme des Untertagebetriebs nach Sicherheitsprüfungen. Vorausgegangen war ein seismisches Ereignis am 29. Oktober mit einem örtlich begrenzten Felssturz.

Nach Unternehmensangaben blieb der Felssturz auf einen temporären Lagerbereich beschränkt. Strukturelle Auswirkungen auf den Abbauhohlraum oder die Betriebsinfrastruktur wurden nicht gemeldet. Zwei Beschäftigte befanden sich weiterhin wegen nicht lebensbedrohlicher Verletzungen in Behandlung.

Eine weitere Mittelzusage gab Rio Tinto am Dienstag gemeinsam mit dem Gemeinschaftsunternehmen Rhodes Ridge und der Curtin University bekannt. Die Partner sagten A$28 Millionen über fünf Jahre für eine sogenannte wasserlose Barriere zu. Sie soll verhindern, dass Aga-Kröten die Pilbara-Region in Westaustralien erreichen.

Das Vorhaben umfasst ein Gebiet von 7.500 Quadratkilometern südlich von Broome. Erste Arbeiten laufen bereits; der Projektstart ist für 2027 vorgesehen.