Ein Bluttest statt Nadel im Rücken oder teurem Hirnscan – Roche macht die Alzheimer-Diagnose weniger invasiv. Gemeinsam mit Eli Lilly erhielt der Schweizer Pharmakonzern die CE-Kennzeichnung für den Test „Elecsys pTau217“. Er weist das phosphorylierte Tau-Protein im Blut nach, einen zentralen Biomarker der Alzheimer-Erkrankung. Das Verfahren könnte die Früherkennung deutlich vereinfachen.
Diagnostik als Wachstumstreiber
Die Zulassung kommt nicht zufällig. Roche baut seine Diagnostik-Sparte gezielt aus – mit Technologie statt klassischer Pharmazie. Auf dem jüngsten Investorentag in London unterstrich das Management die strategische Bedeutung dieses Bereichs. Der Alzheimer-Test ist ein zentraler Baustein, um die Versorgung von Demenzpatienten zu verbessern.
Parallel dazu treibt Roche den KI-Einsatz voran. Die Übernahme von PathAI, einem Spezialisten für digitale Pathologie, soll in der zweiten Jahreshälfte abgeschlossen werden. Das Ziel: KI-gestützte Analyseplattformen für die Tumorprofilierung und Präzisionstherapien.
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Kurs und Kennzahlen
Die Aktie notiert nahe ihrem 52-Wochen-Hoch von 417 Dollar – der Abstand beträgt knapp drei Prozent. In den vergangenen zwölf Monaten legte der Kurs um über 50 Prozent zu. In den letzten sieben Tagen gab es ein Minus von 1,1 Prozent, der RSI liegt mit 35,6 im neutralen Bereich. Anleger beobachten derzeit, wie sich die Quartalszahlen in das Gesamtbild einfügen.
Im ersten Quartal 2026 erzielte Roche einen Umsatz von 14,72 Milliarden Schweizer Franken. Währungsbereinigt wuchs das Geschäft um sechs Prozent, nominal lag ein Rückgang von fünf Prozent. Der Ausblick für das Gesamtjahr bleibt bestehen: mittleres einstelliges Umsatzwachstum bei steigenden Gewinnen.
Neben der Diagnostik konnte Roche zudem eine US-Zulassung für ein Blutkrebs-Medikament vermelden. Ob der Alzheimer-Bluttest kommerziell durchstartet, hängt nun maßgeblich von der Marktakzeptanz in Europa ab – und davon, wie schnell Krankenkassen die Kosten übernehmen.
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