Rocket Lab rüstet sich für die nächste Wachstumsphase und füllt die Kassen massiv auf. Mit dem Abschluss eines komplexen Finanzierungsprogramms sichert sich das Raumfahrtunternehmen potenziell über eine Milliarde US-Dollar. Gleichzeitig untermauern neue Satelliten-Aufträge aus Japan und eine unmittelbar bevorstehende Übernahme in Deutschland die ehrgeizigen Expansionspläne.
Frisches Kapital für die Expansion
Am 8. April schloss das Unternehmen sein Aktienverkaufsprogramm ab und nahm dabei rund 474 Millionen US-Dollar ein. Die Finanzierungsstruktur geht dabei weit über eine einfache Kapitalerhöhung hinaus. Durch zusätzliche Termingeschäfte (Forward Transactions), die bis April 2028 laufen, fließen weitere garantierte Millionen. Insgesamt hat Rocket Lab damit Zusagen zwischen 948 Millionen und gut 1,1 Milliarden US-Dollar gesichert. Das Management plant, diese beträchtlichen Mittel für weiteres organisches Wachstum und mögliche strategische Zukäufe einzusetzen.
Volle Auftragsbücher und Analysten-Lob
Auch operativ hält die Dynamik an. Der japanische Satellitenbetreiber iQPS hat drei weitere Starts der Electron-Rakete gebucht, womit sich die Gesamtzahl der gemeinsamen Missionen auf 15 erhöht. Der nächste Start für iQPS, bei dem ein Radar-Erdbeobachtungssatellit ins All gebracht wird, ist bereits für Mai angesetzt.
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Diese Entwicklung bleibt an der Wall Street nicht unbemerkt. Die Investmentbank Citizens stufte das Papier kürzlich auf „Outperform“ hoch und rief ein Kursziel von 85 US-Dollar aus. Als Gründe nannten die Experten das florierende Startgeschäft, Fortschritte bei Verteidigungssystemen im All sowie ein allgemein unterstützendes geopolitisches Umfeld für den Raumfahrtsektor.
Europäischer Brückenkopf
In den kommenden Tagen steht zudem ein strategisch wichtiger Schritt in Europa an. Nach der Freigabe durch das Bundeswirtschaftsministerium rechnet Rocket Lab noch im April mit dem Abschluss der Mynaric-Übernahme. Damit holt sich der Konzern wichtige Laserkommunikations-Technologie ins Haus und etabliert seinen ersten Standort in München. Die Technologie ist ein entscheidender Baustein, um einen 1,3 Milliarden US-Dollar schweren Regierungsauftrag für 36 Satelliten fristgerecht abzuarbeiten.
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Obwohl der Auftragsbestand des Unternehmens mittlerweile auf beachtliche 1,85 Milliarden US-Dollar angewachsen ist, spiegelt sich dies im aktuellen Chartbild nur bedingt wider. Mit einem Schlusskurs von 68,05 US-Dollar am Freitag notiert die Aktie noch immer gut zehn Prozent unter ihrem Stand vom Jahresanfang.
Die anstehenden Quartalszahlen werden nun zeigen, wie schnell sich die prall gefüllte Auftragspipeline in Umsatz verwandelt. Das Management peilt für das erste Quartal Erlöse zwischen 185 und 200 Millionen US-Dollar an, was einem Wachstum von 57 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspräche. Parallel dazu bleibt der Erstflug der neuen, deutlich größeren Neutron-Rakete nach der Behebung technischer Probleme für das vierte Quartal 2026 fest im Visier.
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