Rocket Lab zündet die nächste Stufe. Der Raumfahrtkonzern präsentiert sein neues elektrisches Satellitentriebwerk „Gauss“. Damit greift das Unternehmen einen massiven Engpass in der globalen Lieferkette an.
Eigene Triebwerke am Fließband
Das Gauss-System stammt komplett aus der eigenen Entwicklung. Es kombiniert ein Hall-Triebwerk, die Stromversorgung und das Treibstoffmanagement. In Long Beach steht bereits eine fertige Produktionslinie. Dort kann Rocket Lab jährlich mehr als 200 dieser Triebwerke bauen.
CEO Peter Beck adressiert damit ein drängendes Branchenproblem. Große Satellitennetzwerke sind heute Standard. Skalierbare Antriebssysteme waren bisher allerdings Mangelware. Die Folge: Satellitenbauer müssen oft lange warten. Die neue Massenfertigung soll nun Triebwerke direkt auf Abruf liefern.
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Mars-Pläne und Kursgewinne
Technisch punktet Gauss durch eine hohe Effizienz. Raumfahrzeuge benötigen deutlich weniger Treibstoff. Das prädestiniert das System für Deep-Space-Missionen und Positionskorrekturen im All.
Dieser Vorstoß passt zur aktuellen Strategie. Erst Anfang April wählte die NASA Rocket Lab für eine Studie aus. Es geht um ein neues Mars-Relais-Netzwerk. Der Konzern wandelt sich zunehmend vom reinen Raketenbauer zum Infrastruktur-Anbieter.
An der Börse kommt diese Entwicklung gut an. Die Aktie klettert heute um 2,73 Prozent auf 72,55 US-Dollar. Auf Jahressicht steht ein massives Plus von 279 Prozent auf der Kurstafel. Der Kurs notiert aktuell rund 4 Prozent über der 50-Tage-Linie.
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Frisches Kapital für den Ausbau
Das rasante Wachstum kostet Geld. Daher hat Rocket Lab kürzlich seine Bilanz gestärkt. Ein Aktienverkauf spülte brutto rund 474 Millionen US-Dollar in die Kasse. Hinzu kommen Termingeschäfte, die bis 2028 weitere dreistellige Millionenbeträge einbringen sollen.
Die Analysten von Cantor Fitzgerald bestätigen ihr Kursziel von 85 US-Dollar. Sie werten die Kombination aus Startdienstleistungen und Verteidigungssystemen positiv.
Am 7. Mai präsentiert das Management die nächsten Quartalszahlen. Dann rückt auch die neue Neutron-Rakete wieder in den Fokus. Der Erstflug des mittelschweren Trägersystems ist weiterhin für das vierte Quartal 2026 angesetzt.
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