Rocket Lab Aktie: Neuer Multi-Launch-Deal

Rocket Lab baut sein Auftragsbuch mit einem weiteren Mehrfach-Startvertrag für die Electron-Rakete aus. Die Einnahmen aus dem etablierten Geschäft finanzieren die Entwicklung der neuen Neutron-Trägerrakete.

Rocket Lab USA Aktie
Kurz & knapp:
  • Drei weitere Electron-Starts für iQPS ab 2028
  • Finanzierung der Neutron-Rakete durch Kapitalerhöhung
  • Analysten sehen Kursziele deutlich über aktuellem Niveau
  • Übernahme von Mynaric stärkt Raumfahrtdienstleistungen

Rocket Lab festigt seine Position als verlässlicher Partner im Orbit. Mit einem neuen Mehrfach-Startvertrag für das japanische Unternehmen iQPS baut der Raumfahrtkonzern sein Auftragsbuch für die kommenden Jahre spürbar aus. Während die Entwicklung der neuen Neutron-Rakete viel Kapital verschlingt, sorgt das bewährte Electron-Programm für kontinuierliche Einnahmen und operative Stabilität.

Vertrauensbeweis aus Japan

Die am Donnerstag verkündete Vereinbarung umfasst drei dedizierte Missionen der Electron-Trägerrakete, die ab 2028 von Neuseeland aus starten sollen. Für Rocket Lab ist es bereits der zweite derartige Abschluss mit dem japanischen Erdbeobachtungs-Spezialisten innerhalb eines halben Jahres. Insgesamt steigt die Zahl der von iQPS gebuchten Flüge damit auf 15. Die Basis für diese tiefe Partnerschaft liefert die bisherige Erfolgsbilanz: Alle sieben bisherigen Starts für die Japaner seit 2023 verliefen reibungslos.

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Wachstum kostet Geld

Solche operativen Erfolge sind für das Unternehmen essenziell, denn der Ausbau der Kapazitäten ist teuer. Erst kürzlich sammelte Rocket Lab über eine Kapitalerhöhung rund 474 Millionen US-Dollar ein. Diese frische Liquidität fließt primär in die Entwicklung der größeren Trägerrakete Neutron, deren Erstflug für Ende 2026 oder Anfang 2027 angesetzt ist.

Finanziell zeigt sich ein zweigeteiltes Bild: Zwar kletterte der Umsatz in den vergangenen zwölf Monaten um 38 Prozent auf knapp 602 Millionen US-Dollar. Dem steht allerdings ein Nettoverlust von gut 198 Millionen US-Dollar gegenüber. An der Börse konsolidiert der Titel derzeit auf hohem Niveau. Nach einem moderaten Rücksetzer schloss das Papier am Donnerstag bei 66,74 US-Dollar. Damit verzeichnet die Aktie seit Jahresbeginn ein Minus von gut 12 Prozent, notiert aber auf Jahressicht immer noch beeindruckende 240 Prozent im Plus.

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Analysten bleiben optimistisch

Trotz der roten Zahlen beim Gewinn sehen Marktbeobachter weiteres Potenzial. Mehrere Investmentbanken haben ihre Einschätzungen zuletzt nach oben angepasst und sehen den fairen Wert deutlich über dem aktuellen Kursniveau:

  • Citizens JMP: Hochstufung auf „Outperform“ mit Kursziel 85,00 US-Dollar
  • Morgan Stanley: Bestätigung „Overweight“ mit Kursziel 105,00 US-Dollar
  • Konsens: Durchschnittliches Kursziel der Analysten zwischen 79,85 und 85,30 US-Dollar

Neben dem reinen Startgeschäft treibt Rocket Lab auch die vertikale Integration konsequent voran. Noch im April 2026 wird der offizielle Abschluss der 75 Millionen US-Dollar schweren Übernahme des Laserkommunikations-Spezialisten Mynaric erwartet. Zusammen mit dem laufenden 816-Millionen-Dollar-Auftrag der US-Space Development Agency für Raketenabwehrsatelliten festigt der Konzern damit sein zweites Standbein als umfassender Raumfahrtdienstleister.

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