Die Hauptversammlung von Rocket Lab brachte wenig Überraschungen. Die Aktionäre bestätigten den Vorstand, segneten die Vergütung ab und stimmten einer Vereinfachung der Konzernstruktur zu. Edward H. Frank bleibt als Class-II-Direktor bis 2029 im Amt – mit knapp 298 Millionen Stimmen.
Doch der Fokus lag woanders. Parallel zur Versammlung kündigte das Raumfahrtunternehmen ein Aktienprogramm an, das Anleger nervös machte.
3 Milliarden Dollar frisches Kapital
Rocket Lab plant, über 16 Bankhäuser eigene Aktien zu verkaufen. Goldman Sachs, Morgan Stanley und Bank of America sind dabei. Das Volumen: bis zu drei Milliarden Dollar. Der Kurs reagierte prompt – minus 6,6 Prozent auf rund 124 Dollar.
Das Geld fließt in die Entwicklung der Neutron-Rakete und in die Integration der Zukäufe Mynaric und Motiv. Ein klares Signal: Rocket Lab setzt auf Wachstum, nicht auf Gewinne.
Analysten uneins – Institutionen vorsichtig
Der Konsens der Analysten lautet „Moderate Buy“. Doch die Spanne der Kursziele ist riesig. Andre Madrid von BTIG bleibt neutral – sein Argument: die hohe Bewertung. Das 78-fache des prognostizierten Umsatzes für 2026 sei ambitioniert. Der durchschnittliche Analyst sieht den fairen Wert bei 97 Dollar, deutlich unter dem aktuellen Niveau.
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Auch Großanleger zeigen Zurückhaltung. Cathie Woods Ark Invest verkaufte zuletzt 365.680 Aktien. Andere wie Vanguard oder die Schweizer Nationalbank halten oder stocken auf. Die institutionelle Quote liegt weiter bei fast 72 Prozent.
Space-Force-Auftrag als Rückenwind
Die Governance-Debatte überschattet fast einen wichtigen Erfolg. Rocket Lab erhielt seinen ersten Auftrag für geostationäre Satelliten. Die US Space Force zahlt 90 Millionen Dollar für zwei Satelliten auf der „Lightning“-Plattform. Gebaut wird in Long Beach, die Einsatzdauer beträgt bis zu fünf Jahre.
Der erste Testflug der Neutron-Rakete bleibt für Ende 2026 angekündigt. Bis dahin muss Rocket Lab zeigen, ob sich Kapitalerhöhung und operative Ziele in Einklang bringen lassen.
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