In den Werkshallen von Derby entsteht das Rückgrat der künftigen britischen und australischen U-Boot-Flotten. Parallel dazu sichert sich Rolls-Royce einen Großauftrag für zivile Mini-Atomkraftwerke in Wales. Der britische Industriekonzern baut sein Nukleargeschäft massiv aus und stützt sich dabei auf staatliche Finanzspritzen aus zwei Kontinenten.
Rüstungsausbau für das AUKUS-Programm
Aktuell fertigt das Unternehmen sieben Reaktoren für die nächste Generation von Atom-U-Booten. Das Design für den neuen Antriebstyp hat die kritische Prüfungsphase erfolgreich bestanden. Um die hohe Nachfrage zu bedienen, verdoppelt Rolls-Royce die Produktionsfläche an seinem Standort in Raynesway.
Die Kapazitätserweiterung wird international finanziert. Australien investiert 4,6 Milliarden Australische Dollar in das Werk, um die Lieferung von fünf eigenen U-Booten abzusichern. Das britische Verteidigungsministerium flankiert den Ausbau. Das Vereinigte Königreich plant den Bau von bis zu zwölf neuen U-Booten.
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Ziviler Milliardenauftrag in Wales
Ein zweites Standbein wächst im zivilen Sektor heran. Rolls-Royce hat mit der staatlichen Great British Energy einen Vertrag über drei kleine modulare Reaktoren am walisischen Standort Wylfa unterzeichnet. Der britische National Wealth Fund stellt für die Entwicklung 599 Millionen Pfund bereit. Die Anlage soll künftig Strom für rund drei Millionen Haushalte liefern.
Kursrücksetzer vor der Hauptversammlung
An der Börse kühlt die Euphorie der vergangenen Monate aktuell etwas ab. Die Rolls-Royce-Aktie verliert am Dienstag rund fünf Prozent und fällt auf 13,70 Euro. Auf Jahressicht steht dennoch ein sattes Plus von knapp 61 Prozent auf der Kurstafel.
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Der Kurs nähert sich durch den jüngsten Rücksetzer der 200-Tage-Linie bei 13,51 Euro an. Operativ hält das Management indes an seinen Zielen fest. Für das laufende Geschäftsjahr peilt der Vorstand einen bereinigten operativen Gewinn von bis zu 4,2 Milliarden Pfund an.
Aktionäre sollen eine Gesamtdividende von 9,5 Pence je Aktie erhalten. Die finale Abstimmung darüber erfolgt auf der Hauptversammlung am 30. April. Bis Ende des Jahres erwartet das Unternehmen den Abschluss der behördlichen Designprüfung für seine zivilen Reaktoren.
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