Rolls-Royce SMR und Great British Energy–Nuclear haben am Dienstag mehr als 400 Zulieferer zu einer Veranstaltung für das Projekt Gwyndod zusammengebracht. Die Partner streben an, 70% der Projektleistungen von Unternehmen mit Sitz in Großbritannien zu beziehen. Die britische Regierung berichtete über das Treffen und den angestrebten heimischen Anteil.
Britische Unternehmen im Projektfokus
Die Veranstaltung richtete sich an die Zulieferer des Projekts. Der britische Anteil ist dabei als Ziel formuliert: Rolls-Royce SMR und Great British Energy–Nuclear wollen Unternehmen mit Sitz in Großbritannien entsprechend einbinden.
Zum weiteren Kontext gehört das vor gut einer Woche vereinbarte Forschungs- und Technologieprogramm von Rolls-Royce und der britischen Regierung. Die gemeinsamen Pläne sehen über zehn Jahre ein Volumen von 2,5 Milliarden £ vor.
Das Programm umfasst Gasturbinentechnologien für die zivile Luftfahrt und den Verteidigungsbereich. Dazu gehört ein Demonstrator für Schmalrumpfflugzeuge der nächsten Generation. Bis Ende 2029 soll das Programm voraussichtlich 3.300 Arbeitsplätze unterstützen.
Rückkäufe und zusätzliche Serviceleistungen
Rolls-Royce berichtete außerdem über Aktienkäufe zwischen dem 20. und 26. Oktober im Rahmen seines Rückkaufprogramms. Dieses hat ein Volumen von 2,3 Milliarden £. Nach den Käufen hielt das Unternehmen keine eigenen Aktien im Bestand.
Bei CorporateCare Enhanced kündigte Rolls-Royce zusätzliche Vorteile für Kunden an. Nach Unternehmensangaben soll der Stundensatz des Programms dabei nicht steigen.
Zur vor gut einer Woche angekündigten erweiterten Betreuung für Freizeitbootmotoren der Baureihe mtu Series 2000 M96 gehören bis zu 18 Jahre Garantieabdeckung. Die mögliche Betriebszeit bis zur Generalüberholung beträgt bis zu 12.000 Stunden.
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